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finimize+1theglobeandmailtheglobeandmailJapans Erzeugerpreisindex stieg im Juli um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und untermauert damit die Erwartungen, dass die Bank of Japan bereits im September die Zinsen anheben könnte, während die Wetten auf Zinserhöhungen der Federal Reserve auf der anderen Seite des Pazifiks abkühlen.
Die Daten vom Donnerstag zeigten, dass die Großhandelsinflation nahe an den Mehrjahreshöchstständen blieb, was teilweise auf gestiegene Energiekosten aufgrund der Spannungen im Nahen Osten und eine starke Nachfrage aus dem KI-Sektor zurückzuführen ist. Der Wert von 7,2 Prozent stellt nur eine leichte Abschwächung gegenüber dem revidierten Wert vom Juni dar, was darauf hindeutet, dass der Preisdruck für japanische Unternehmen noch nicht spürbar nachgelassen hat.finimize+1
Die Daten standen im Kontrast zum US-Verbraucherpreisindex vom Mittwoch, der weitgehend den Erwartungen entsprach und, kombiniert mit einem schwächer als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktbericht für Juli, Händler dazu veranlasste, die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed im September zu reduzieren. Die Geldmärkte preisen nun eine Wahrscheinlichkeit von etwa 65 Prozent ein, dass die Fed die Zinsen im nächsten Monat stabil hält, gegenüber etwa 50 Prozent vor den Daten.theglobeandmail
Die Kluft zwischen der abkühlenden US-Inflation und dem hartnäckigen Preisdruck in Japan deutet auf eine mögliche Verringerung der Zinsdifferenz zwischen den beiden Ländern hin. Bloomberg News berichtete, dass die Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi eine baldige Zinserhöhung der BOJ unterstützt, wobei ein Schritt wahrscheinlich entweder im September oder Oktober erfolgen dürfte.finimize+1
Ein schrumpfender Zinsabstand ist von Bedeutung, da er den beliebten Yen-Carry-Trade bedroht, bei dem Anleger sich in zinsgünstigen Yen verschulden, um höher verzinste Vermögenswerte anderswo zu kaufen. Wenn sich diese Spanne verengt, lösen Händler oft Positionen auf, was den Yen unter Aufwertungsdruck setzt, ein Gegenwind für Japans exportlastige Aktien.finimize
Der Dollar gab am Donnerstag gegenüber dem Yen leicht nach und notierte bei etwa 159,38, obwohl der Dollar-Index aufgrund geopolitischer Bedenken hinsichtlich des Iran-Konflikts ein Zwei-Wochen-Hoch gegenüber einem breiteren Währungskorb erreichte. Japans Nikkei 225 legte dennoch um 1,67 Prozent zu, gestützt durch Chip-Aktien und robuste Gewinnaussichten, während der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans um etwa 1 Prozent stieg.theglobeandmail
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die US-Erzeugerpreisdaten, die später am Donnerstag erwartet werden, um weiter zu bestätigen, ob der Inflationsdruck nachlässt, eine Veröffentlichung, die Komponenten enthält, die in den PCE-Index einfließen, den die Fed am genauesten beobachtet.mezha