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startupfortune+1businesstimesbusinesstimesDie Goldpreise stiegen diese Woche auf den höchsten Stand seit sieben Wochen und überschritten kurzzeitig die Marke von 4.300 Dollar pro Unze, da eine mögliche Einigung zwischen Iran und Oman zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus in Verbindung mit schwachen US-Beschäftigungsdaten die Erwartungen an Zinserhöhungen der Federal Reserve dämpfte. Doch iranische Angriffe in der Wasserstraße zum Ende der Woche bremsten die Gewinne, sodass das Edelmetall vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag in einer engen Spanne nahe 4.245 Dollar gehandelt wird.
Das Edelmetall sprang am Mittwoch um 4,1 Prozent nach oben, der größte Tagesgewinn seit Februar, nachdem Iran mitteilte, eine Einigung mit Oman über eine vorgeschlagene temporäre Schifffahrtsroute durch die Meerenge erzielt zu haben. Der iranische Vizeaußenminister Kazem Gharibabadi erklärte gegenüber heimischen Medien, der Korridor werde für zwei bis vier Monate aktiv bleiben, warnte jedoch, dass dies nicht die vollständige Wiedereröffnung der Wasserstraße bedeute.startupfortune+1
Der diplomatische Fortschritt drückte die Ölpreise und linderte Inflationssorgen, die das Gold seit Beginn des US-Iran-Konflikts Ende Februar belastet hatten. Das Edelmetall ist seit Kriegsbeginn um fast ein Fünftel gefallen, da steigende Energiekosten den Inflationsdruck anheizten und die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik erhöhten.businesstimes+1
Zusätzlich zeigten ADP-Daten, dass US-Privatarbeitgeber im Juli nur 44.000 Stellen geschaffen haben, weit unter den von Ökonomen erwarteten 65.000. Die Märkte reagierten darauf, indem sie nur noch eine Zinserhöhung der Fed bis Jahresende einpreisten, gegenüber zwei noch in der Vorwoche. Die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung im September fiel von 67 Prozent zu Wochenbeginn auf etwa 53-55 Prozent.freemalaysiatoday+3
Die Rallye erwies sich als kurzlebig. Iranische Medien berichteten am Donnerstag, dass Teheran "feindliche Ziele" in der Meerenge angegriffen habe und signalisierte, US-amerikanischen und israelischen Schiffen die Durchfahrt zu verweigern. Unabhängig davon meldete die Huthi-Bewegung im Jemen einen "großangelegten" Angriff gegen von Saudi-Arabien unterstützte Regierungstruppen, was Sorgen vor einem breiteren regionalen Konflikt schürte.investing+1
Die Eskalation belebte Spekulationen, dass höhere Energiepreise die Inflation hoch halten und die Argumente für eine straffere Fed-Politik stärken könnten. Die Financial Times London Stock Exchange berichtete, dass Fed-Chef Kevin Warsh bereit wäre, die Kreditkosten zu erhöhen, falls die Inflationsdaten in den kommenden Wochen hoch ausfallen, während der Präsident der St. Louis Fed, Alberto Musalem, sagte, die Entscheidungsträger könnten es sich nicht leisten, eine höhere Inflation zu tolerieren.businesstimes+1
Trotz der erneuten Spannungen sagte Präsident Donald Trump am Donnerstag vor Reportern, er glaube, dass der Krieg "ziemlich bald" enden werde und dass die USA weiterhin die Kontrolle über die Meerenge hätten.businesstimes
Analysten von TD Securities stellten fest, dass "makro-diskretionäre Fonds ihre Positionen seit Juni mehr als verdoppelt haben", warnten jedoch, dass "ein weiterhin extrem angespannter Energiemarkt ein großes Hindernis für einen erneuten Bullenmarkt bleiben wird". Goldgedeckte börsengehandelte Fonds in China verzeichneten 14 aufeinanderfolgende Tage mit Zuflüssen, was zusätzliche Unterstützung bietet.freemalaysiatoday+1
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, der laut Analysten darüber entscheiden wird, ob sich der Ausbruch des Goldpreises zu einem dauerhaften Anstieg entwickelt oder an Schwung verliert.investing