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bloomberg.com+1.news.de.investing.com+1.BMW hat am Dienstag, den 3. November, seine Gewinnprognose für 2026 gesenkt. Der Autobauer erwartet nun, dass die EBIT-Marge im Automobilsegment zwischen minus 0,5 % und plus 0,5 % liegen wird, nach zuvor 1 % bis 3 %. Bloomberg berichtete, dass dies die zweite Senkung innerhalb von fünf Monaten ist, da das Unternehmen aus München seine Umstrukturierung ausweitet, während die Nachfrage nach seinen Autos in China schwach bleibt.bloomberg.com
Das Unternehmen senkte zudem sein Ziel für die Kapitalrendite im Automobilsegment auf einen Bereich von -1 % bis +1 %. Die Prognose für den freien Cashflow im Automobilbereich blieb laut Investing.com bei über 2,5 Milliarden Euro. BMW begründete die Änderung mit einer Erweiterung seines Portfolios und strukturellen Maßnahmen. Das Unternehmen erwartet nun einen moderaten Rückgang der Fahrzeugauslieferungen in diesem Jahr und einen leichten Anstieg des Anteils vollelektrischer Autos.investing.com
Die Nachrichtenagentur dpa berichtete laut news.de, dass Kosten für den Stellenabbau ein Hauptgrund für die gesenkte Prognose sind. BMW hatte Anfang Oktober ein Programm für freiwillige Aufhebungsverträge gestartet. So viele Mitarbeiter meldeten sich an, dass das Unternehmen es nach weniger als drei Wochen schloss. Das bedeutet, dass ein Großteil der Kosten wahrscheinlich im laufenden vierten Quartal verbucht wird. BMW hatte zuvor geschätzt, dass das Programm zum Stellenabbau insgesamt etwa 1 Milliarde Euro kosten würde. Das Unternehmen plant, weitere Details bei der Vorlage der Drittquartalszahlen am Mittwochmorgen, den 4. November, bekannt zu geben.news.de
TipRanks fasste die Ankündigung von BMW wie folgt zusammen: Das Unternehmen hat Portfolio- und Strukturmaßnahmen eingeleitet, um wettbewerbsfähiger zu werden, und deren Ausweitung wird die kurzfristigen Ergebnisse stärker belasten.tipranks.com
Am 16. Juni hatte BMW seine Margenprognose für das Automobilsegment bereits von 4 %–6 % auf 1 %–3 % gesenkt und den Ausblick für die Auslieferungen auf einen leichten Rückgang korrigiert, so die Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens. Die Marge im Automobilsegment fiel im zweiten Quartal auf 2,3 %, nach 5,4 % im Vorjahr. Im Halbjahresbericht von BMW hieß es, dass Zölle die Marge um etwa 1,25 Prozentpunkte belasteten. Zudem wurde mitgeteilt, dass die Umstrukturierung der Belegschaft in diesem Jahr weitere 1,25 Prozentpunkte kosten könnte.bmwgroup.com+1
Auf seinem Kapitalmarkttag Ende Oktober setzte BMW ein Ziel für eine Automobilmarge von 3 % bis 5 % bis 2028. Das Unternehmen erklärte, es strebe an, bis zum Beginn des nächsten Jahrzehnts in seinen langfristigen Zielbereich von 8 % bis 10 % zurückzukehren, und Entscheidungen über weitere Maßnahmen würden bis zum Frühjahr 2027 erwartet, so die BMW Group. Die Präsentation enthielt Pläne, Führungspositionen um 20 % zu reduzieren und den freien Cashflow im Automobilbereich bis 2028 auf über 5 Milliarden Euro zu steigern.bmwgroup.com+1