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universetoday+1foxweather+1universetoday+1Das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA hat die bisher schärfsten Bilder von NGC 2392 geliefert, einem planetarischen Nebel, der als Löwennebel bekannt ist. Die Aufnahmen zeigen die komplexen Überreste eines sterbenden Sterns in beispielloser Infrarot-Detailgenauigkeit.
Die neuen Beobachtungen, die von der NASA veröffentlicht und am 17. August 2026 gemeldet wurden, kombinieren Daten der Nahinfrarotkamera (NIRCam) und des Mittelinfrarotinstruments (MIRI) von Webb, um Strukturen sichtbar zu machen, die auf früheren Aufnahmen im sichtbaren Licht verborgen blieben. Das Ergebnis ist ein lebendiges Porträt aus Staubklumpen, ionisiertem Gas und expandierenden Hüllen, die durch die Strahlung eines zentralen Weißen Zwergs geformt werden.foxweather+2
NGC 2392 entstand vor etwa 10.000 Jahren, als ein masseärmerer, sauerstoffreicher Stern seinen Kernbrennstoff verbraucht hatte, instabil wurde und seine äußeren Schichten in den Weltraum abstieß. Zurück bleibt ein Weißer Zwerg, der so heiß ist, dass er das umgebende Wasserstoffgas ionisiert und eine expandierende Blase erzeugt, die dem Nebel sein löwengesichtsähnliches Aussehen verleiht. Der Sternenrest ähnelt "einer kleinen Stupsnase", während die umgebende Gashülle und die Staubfäden das bilden, was Astronomen als Mähne des Löwen beschreiben.universetoday+1
„Wenn ein masseärmerer Stern sich nicht mehr durch Kernreaktionen in seinem Inneren aufrechterhalten kann, wird er instabil und pulsiert. Er verliert an Masse, indem er seine äußeren Schichten abstößt, die sich dann in Hüllen aus Gas und Staub verwandeln, die als planetarischer Nebel bezeichnet werden“, so die NASA.foxweather
Das Hubble-Weltraumteleskop beobachtete NGC 2392 erstmals im Jahr 2000 im sichtbaren Licht und hob dabei seine kometenähnlichen Strukturen hervor. Die Infrarotinstrumente von Webb machen nun Details sichtbar, die optisch schwerer zu erkennen sind, darunter dichte Staubklumpen, die rot, orange und gelb erscheinen, sowie einen durch ionisiertes Gas verursachten Schleier. Diese dichten Klumpen haben die expandierende Gaswolke überstanden und schirmen das dahinter liegende Material vor der Strahlung des Weißen Zwergs ab.scitechdaily+1
Die Kräfte, die den Nebel umgestalten, sind weiterhin aktiv. Gas und Staub entfernen sich immer weiter vom Sternenkern, wodurch sich sein Aussehen allmählich verändert. Astronomen schätzen, dass sich die charakteristische Form des Löwennebels in etwa 10.000 Jahren vollständig auflösen wird: eine kurze Spanne auf kosmischen Zeitskalen.universetoday+1
Webb ist das größte und leistungsstärkste Teleskop, das je ins All geschickt wurde. Es entstand im Rahmen einer Partnerschaft zwischen der NASA, der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Kanadischen Weltraumbehörde (CSA). Die ESA steuerte den NIRSpec-Spektrographen bei und entwickelte MIRI gemeinsam mit einem Konsortium europäischer Institute, dem JPL und der University of Arizona.scitechdaily