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fxstreet+1aljazeera+1reuters+1Die Devisenmärkte bewegten sich am Dienstag stark, da ein anhaltender Konflikt um die Straße von Hormus die Ölpreise weiter nach oben trieb, was rohstoffabhängige Währungen stärkte und den Druck auf die Währungen von Energieimporteuren erhöhte. Der kanadische Dollar hielt sich nahe Zweimonatshochs gegenüber dem US-Dollar und dem Euro, die indische Rupie schwächte sich unter Beobachtung der RBI ab, und das britische Pfund notierte bei etwa 1,35 Dollar, während Händler auf die US-Inflationsdaten vom Mittwoch warteten.
Das Währungspaar USD/CAD notierte am Dienstag bei etwa 1,3935, nahe seinem tiefsten Stand seit zwei Monaten, da der Preis für West Texas Intermediate-Rohöl über 83 Dollar pro Barrel blieb. Das Paar EUR/CAD fiel den fünften Tag in Folge und notierte bei etwa 1,6080, da die Eurozone unter dem doppelten Druck höherer Energieimportkosten und wieder aufkeimender Inflationsängste steht. Die Deutsche Bank stellte fest, dass die Markterwartungen für eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank im September auf eine Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent gestiegen sind, gegenüber 85 Prozent am vorangegangenen Freitag.fxstreet+1
Der Iran hat weitere Verhandlungen mit Präsident Donald Trump explizit ausgeschlossen. Majid Shakeri, ein Berater des iranischen Parlamentspräsidenten, erklärte: "Trump wird keine Einigung mit uns erzielen. Wir werden ihn begleiten, bis seine Amtszeit endet". Der Oberste Nationale Sicherheitsrat des Iran stellte am Wochenende sechs neue Bedingungen für die Wiedereröffnung der Straße, darunter die Aufhebung von Sanktionen und Entschädigungen für zwei sogenannte "aufgezwungene Kriege".tmgm+1
Die indische Rupie fiel am Dienstag auf ein Zweiwochentief und notierte bei etwa 95,40 pro Dollar, da die hohen Rohölpreise die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens belasteten. Laut Reuters setzte die Reserve Bank of India ihre Interventionen am Devisenmarkt fort, um eine stärkere Abwertung zu verhindern. Die Rupie war am Montag bei 95,30 pro Dollar geschlossen, wobei Händler mit weiterer Unterstützung durch die Zentralbank rechnen.reuters+3
Der Druck auf den Ölpreis ließ etwas nach, nachdem Pakistan am Dienstag mitteilte, dass die Vereinigten Staaten und der Iran kurz vor "einer Art" Einigung stünden, während der Vermittler Katar erklärte, die Gespräche über die Verwaltung der Straße seien in einem fortgeschrittenen Stadium. Der oberste iranische Sicherheitsbeamte Mohsen Rezaei hielt jedoch dagegen, dass die Straße von Hormus geschlossen bleibe, solange Washington die Bedingungen Teherans nicht erfülle. Der US-Dollar-Index blieb stabil bei etwa 99,81, gestützt durch ölbedingte Inflationserwartungen vor dem Bericht zum Verbraucherpreisindex am Mittwoch. Das britische Pfund notierte bei etwa 1,35 Dollar gegenüber dem Dollar, kaum verändert, während Händler die Risiken im Nahen Osten gegen die bevorstehenden Daten abwägten.mtfxgroup+4
Analysten der Commerzbank warnten, dass die Stärke des kanadischen Dollars fragil sein könnte, und wiesen darauf hin, dass der US-Präsident "neue Zölle von 50 Prozent auf bestimmte kanadische Waren angekündigt hat, falls bis zum 19. August keine Einigung erzielt wird".tmgm