Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

vpm+1al-monitoryoutubePräsident Donald Trump kündigte am Montag an, dass die Vereinigten Staaten ihre Marineblockade gegen iranische Schiffe in der Straße von Hormus wieder einführen würden. Dies markiert eine dramatische Eskalation, nachdem wochenlange, fragile diplomatische Bemühungen in erneute militärische Angriffe zwischen den beiden Nationen umgeschlagen sind.
Das U.S. Central Command teilte mit, dass die Blockade am Dienstag um 16:00 Uhr ET beginnen werde. Damit werden die maritimen Beschränkungen wiederbelebt, die erstmals im April verhängt und im Juni als Teil einer nun brüchigen Absichtserklärung zwischen Washington und Teheran aufgehoben worden waren.vpm+1
"Wir führen DIE IRANISCHE BLOCKADE wieder ein, die so genannt wird, weil sie nur iranische Schiffe oder Kunden daran hindert, ein- oder auszufahren", schrieb Trump am Montag in einem Online-Beitrag. Er fügte hinzu, dass die Fracht anderer Nationen die Straße weiterhin durchqueren dürfe, jedoch einem Zoll von 20 % als "Erstattung" dafür unterliege, dass die USA "für Sicherheit und Schutz in diesem sehr volatilen Teil der Welt sorgen".youtube+1
Der Schritt erfolgte nach einem Wochenende militärischer Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran, bei denen beide Seiten die Kontrolle über die strategische Wasserstraße beanspruchten, durch die etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung fließt. Die Trump-Regierung informierte den Kongress offiziell darüber, dass sich das Land wieder im Krieg mit dem Iran befindet, wodurch laut Berichten von Bloomberg Television eine 60-Tage-Frist für militärische Maßnahmen ohne Zustimmung des Kongresses neu gestartet wurde.youtube
Die Wiedereinführung macht das am 17. Juni in Genf unterzeichnete Interimsabkommen faktisch zunichte, in dem sich der Iran verpflichtete, eine sichere kommerzielle Durchfahrt durch die Straße zu ermöglichen, und die USA zustimmten, ihre Blockade aufzuheben und Ausnahmegenehmigungen für iranische Ölexporte zu erteilen. Das Abkommen sah ein 60-tägiges Zeitfenster für die Aushandlung einer dauerhaften Lösung des Konflikts vor, der mit US-israelischen Angriffen auf den Iran Ende Februar begonnen hatte.al-monitor+1
Die Ölpreise stiegen nach der Ankündigung, wobei Brent-Rohöl auf über 83 Dollar pro Barrel kletterte, da die Märkte anhaltende Störungen der globalen Energieströme einpreisten.youtube
Die Blockade ist die jüngste in einer Reihe eskalierender US-Maßnahmen gegen Teheran. Im Mai nutzte Finanzminister Scott Bessent das Treffen der G7-Finanzminister in Paris, um die Verbündeten dazu aufzufordern, einen koordinierten Sanktionsrahmen zu verabschieden, der darauf abzielt, die Finanzierung der iranischen "Kriegsmaschine" zu unterbinden, wie Reuters berichtete. Die USA und die Golfstaaten entwarfen zudem eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, die den Iran aufforderte, Angriffe auf die Schifffahrt einzustellen und Minenplatzierungen offenzulegen, obwohl Russland und China ihr Veto gegen die Maßnahme Anfang Mai einlegten.reuters+3
Das US-Finanzministerium hat separat Einzelpersonen und Unternehmen sanktioniert, die iranische Öllieferungen erleichtern, darunter Einheiten in Hongkong, den VAE und Oman, die mit der Islamischen Revolutionsgarde in Verbindung stehen.reuters