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news.un+1news.un+1news.un+1Die Erholung des globalen Arbeitsmarktes für junge Menschen nach der COVID-19-Pandemie ist ins Stocken geraten. Die Jugendarbeitslosigkeit steigt, und künstliche Intelligenz sorgt für neue Unsicherheit auf einem ohnehin schwierigen Arbeitsmarkt, so ein am Dienstag veröffentlichter Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) der Vereinten Nationen.
Der ILO-Bericht "Global Employment Trends for Youth 2026" ergab, dass die Jugendarbeitslosenquote von 12,3 Prozent im Jahr 2024 auf 12,4 Prozent im Jahr 2025 gestiegen ist, was etwa 67 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren ohne Arbeit lässt. Der Anteil junger Menschen, die weder arbeiten noch eine Ausbildung absolvieren – die sogenannte NEET-Quote – stieg ebenfalls leicht auf 20 Prozent an, was weltweit mehr als 257 Millionen Menschen betrifft.news.un+3
"Eine Generation, die keine menschenwürdige Arbeit findet, kann ihre Zukunft nicht mit Zuversicht aufbauen", sagte ILO-Generaldirektor Gilbert F. Houngbo. "Wenn junge Menschen von hochwertigen Arbeitsplätzen ausgeschlossen werden, verlieren Länder Talente, Produktivität und sozialen Zusammenhalt."news.un
Einige der stärksten Anstiege der Jugendarbeitslosigkeit wurden in Ländern mit höherem Einkommen verzeichnet. In Nordamerika kletterte die Jugendarbeitslosenquote von 8,3 Prozent im Jahr 2023 auf 9,8 Prozent im Jahr 2025, während Nord-, Süd- und Westeuropa zusammen eine Quote von 15 Prozent aufwiesen. Die arabischen Staaten und Nordafrika verzeichneten mit 26,2 bzw. 22,6 Prozent weiterhin die weltweit höchsten Quoten der Jugendarbeitslosigkeit.firstpost+2
Insgesamt verschlechterte sich die Jugendarbeitslosigkeit oder stagnierte in acht von 11 globalen Teilregionen zwischen 2023 und 2025, wobei 105 Länder steigende Quoten verzeichneten, während sie nur in 58 Ländern sanken.news.un
Sara Elder, Leiterin der Abteilung für Beschäftigungsanalyse und Wirtschaftspolitik der ILO, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass man "die rote Flagge hissen" müsse, wenn die Jugendarbeitslosenquote und die NEET-Quote "gemeinsam steigen".japantimes
Der Bericht identifizierte die rasche Verbreitung künstlicher Intelligenz als ein aufkommendes Risiko für junge Arbeitnehmer. Die ILO schätzt, dass 6,1 Prozent der von 15- bis 29-Jährigen besetzten Stellen in Berufen liegen, die stark von KI-bedingten Veränderungen betroffen sind, vor allem in Büro- und Verwaltungsrollen, die traditionell als Einstiegspunkte in den Arbeitsmarkt dienten.firstpost+1
Sukti Dasgupta, Direktorin der ILO-Abteilung für Beschäftigung, Kompetenzen und nachhaltige Unternehmen, sagte, es sei noch zu früh, um einen direkten Kausalzusammenhang zwischen KI und der steigenden Jugendarbeitslosigkeit herzustellen, räumte jedoch ein, dass "das Zusammentreffen durchaus real ist", und forderte weitere Forschung.straitstimes+1
Die ILO prognostiziert, dass sich die Jugendarbeitslosenquote in den Jahren 2026 und 2027 bei 12,3 Prozent einpendeln wird. Die Organisation empfiehlt Investitionen in hochwertige Bildung, die Stärkung von Arbeitsvermittlungsdiensten, den Ausbau sozialer Sicherungssysteme und einen menschenzentrierten Ansatz bei der KI-Governance.news.un+1