Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

apnews+1channelnewsasia+1channelnewsasia+1Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner sind am Samstag im Kreml mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu mehrstündigen Gesprächen zusammengetroffen. Ziel des über dreistündigen Treffens war es, die ins Stocken geratenen Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs wiederzubeleben. Im Gepäck hatten sie einen Vorschlag, den US-Präsident Donald Trump als „Plan zur Beendigung des Krieges“ bezeichnete.apnews+1
Das Treffen, das erste zwischen den Gesandten und Putin seit Januar, fand vor dem Hintergrund einer befristeten gegenseitigen Waffenruhe für die jeweiligen Hauptstädte statt. Russland und die Ukraine hatten vereinbart, Angriffe auf Moskau und Kiew während der Verhandlungen auszusetzen: eine seltene, wenn auch begrenzte Geste der Zurückhaltung in einem Konflikt, der nun schon seit mehr als vier Jahren andauert.nbcnews
Putin eröffnete das Treffen mit den Worten, die Situation sei „natürlich nicht einfach“, lobte jedoch Trump dafür, dass er trotz der schwierigen Aufgabe an seinen Vermittlungsbemühungen festhalte. Witkoff schlug einen persönlichen Ton an und erklärte gegenüber Putin, dass die gemeinsamen Treffen für ihn und Kushner im Rückblick auf ihre Karriere „ganz oben“ stehen würden.kurdistan24+1
Doch die diplomatische Herzlichkeit täuschte nicht über die tiefen Gräben hinweg. Der Kreml bekräftigte am Freitag, dass Putins Forderungen unumstößlich seien: Die Ukraine müsse die vier von Russland beanspruchten Regionen vollständig abtreten und auf einen NATO-Beitritt verzichten. Kiew weist diese Bedingungen entschieden zurück. Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow erklärte gegenüber Staatsmedien, die US-Regierung müsse „die Realitäten im Hinblick auf eine Regelung in der Ukraine anerkennen“.reuters+1
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, Putin habe ab Samstagnacht eine 72-stündige Aussetzung der Angriffe auf Kiew angeordnet, was mit der geplanten Reise der Gesandten in die ukrainische Hauptstadt zusammenhänge. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte an, die Angriffe auf Moskau bis Montag einzustellen. Er erwarte die Gesandten am Sonntag in Kiew: es ist ihr erster Besuch dort seit Trumps Amtsantritt.aljazeera+1
Die Waffenruhe galt jedoch nur für die beiden Hauptstädte. Bei russischen Angriffen in anderen Teilen der Ukraine wurden am Samstag mindestens sieben Menschen getötet, darunter fünf Arbeiter auf einem Industriegelände in der Region Dnipro. In der Nacht feuerte Russland ballistische Raketen und mehr als 160 Kampfdrohnen ab. Selenskyj warf Moskau zudem vor, zwei Flughäfen nahe Kiew beschossen zu haben, um die Reise der Delegation zu erschweren.channelnewsasia+1
Trump erklärte vor Journalisten, die Gesandten wollten prüfen, „ob wir etwas erreichen können“, und fügte hinzu: „Wir haben eine Idee für den Frieden“, ohne jedoch Details zu nennen. Der Kreml äußerte sich zurückhaltender. Peskow betonte, Trump selbst habe signalisiert, dass „keine neuen Ideen diskutiert werden“.cnn+1
Die Wiederaufnahme der diplomatischen Bemühungen folgt auf Monate des Stillstands, was auch daran lag, dass Washingtons Fokus stark auf dem Konflikt mit dem Iran lag. Ein seltener Besuch von CIA-Chef John Ratcliffe im vergangenen Monat in Moskau, bei dem er Russland vor Angriffen auf NATO-Staaten warnte, führte zu keinen direkten Gesprächen mit Putin. An der Front blieb die Lage weitgehend unverändert, während beide Seiten ihre Angriffe aus der Distanz intensivierten: Die Ukraine nahm russische Ölraffinerien und Lagerhäuser des Onlinehändlers Wildberries ins Visier, während Russland die schwindende ukrainische Luftverteidigung ausnutzte, um eine größere Bandbreite an Zielen anzugreifen.nytimes+2
Der Besuch in Kiew am Sonntag wird zeigen, ob beide Seiten bereit sind, aufeinander zuzugehen. „Wir erwarten Steve Witkoff und Jared Kushner“, sagte Selenskyj, „und sind zu einem substanziellen Dialog bereit.“cnn