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investing+1investing+1investingDer Privatsektor der Eurozone hat seinen Wachstumskurs im August beibehalten. Der S&P Global Composite PMI verharrte bei 52,0 Punkten, zog mit dem Achtmonatshoch vom Juli gleich und hält die Region auf Kurs für ein solides drittes Quartal. Dies geht aus den am Donnerstag veröffentlichten endgültigen Daten hervor.investing+1
Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor sank geringfügig von 51,7 im Juli auf 51,6 Punkte und lag damit leicht unter der vorläufigen Schätzung von 51,7. Trotz des Rückgangs blieb der Wert über der Marke von 50,0 Punkten, die Wachstum von Schrumpfung trennt, und der zusammengesetzte Index notierte weiterhin nahe seinem langfristigen Durchschnitt von 52,3.economictimes+1
Die Daten deuten auf eine breitere Erholung hin: Die Aktivität in der Industrie legte zu, während sich das Wachstum im Dienstleistungssektor leicht abkühlte. Die neuen Exportaufträge im gesamten Privatsektor stiegen dank einer stärkeren Nachfrage nach Industriegütern zum ersten Mal seit viereinhalb Jahren wieder an. Zudem verzeichnete der August den ersten Monat mit einem Netto-Stellenaufbau im Jahr 2026, wobei die Beschäftigung im Dienstleistungssektor so schnell wuchs wie seit acht Monaten nicht mehr.investing+2
"Die PMI-Daten für August bringen die Eurozone auf Kurs für ein solides Wachstum im dritten Quartal. Die Dynamik in der Industrie hat spürbar angezogen, und der Dienstleistungssektor hat die anfängliche Schwäche nach dem sprunghaften Anstieg der Energiepreise zu Beginn des Nahost-Konflikts gut weggesteckt", sagte Joe Hayes, Senior Principal Economist bei S&P Global Market Intelligence.investing
Der Preisdruck blieb ein Risikofaktor. Sowohl die Inputkosten als auch die Verkaufspreise im Dienstleistungssektor kletterten auf ein Dreimonatshoch, und die breiteren Inflationskennzahlen verharrten auf einem Niveau über dem vor dem Konflikt. Anfang dieser Woche veröffentlichte offizielle Daten zeigten, dass die Inflation in der Eurozone im August wieder über die Marke von 3 % gestiegen ist, was den Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB) vor ihrer Sitzung am 10. September erhöht.economictimes+1
Hayes wies darauf hin, dass die August-Zahlen auf ein "Stagnieren des Desinflationstrends" hindeuten und legte nahe, dass die EZB "eine Straffung der Geldpolitik auf der Sitzung in der nächsten Woche nun für gerechtfertigt halten könnte".investing
Das Wachstum blieb geografisch ungleich verteilt. Spanien und Italien verzeichneten einen kräftigen Aktivitätszuwachs, während Deutschland das stärkste Wachstum seit März verbuchte. Frankreich bildete die Ausnahme und schrumpfte den achten Monat in Folge. Die Daten wurden im Zeitraum vom 10. bis 25. August erhoben.investing+2