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politico+1ua+1eng.lsmRussland hat am Mittwoch den gesamten Bahnverkehr über sieben Grenzübergänge zu Finnland, Estland und Lettland ausgesetzt und damit einige seiner letzten verbliebenen Bahnverbindungen zur Europäischen Union gekappt, ohne eine Erklärung für diesen Schritt zu liefern.
Das Regierungsdekret, das am 30. Juni von Premierminister Michail Mischustin unterzeichnet und auf dem offiziellen russischen Rechtsinformationsportal veröffentlicht wurde, stoppt die Bewegung von Personen, Fahrzeugen, Waren und Fracht durch die festgelegten Kontrollpunkte mit Wirkung zum 1. Juli 2026. Das russische Außenministerium wurde angewiesen, Helsinki, Tallinn und Riga offiziell über die Entscheidung zu informieren.mezha+3
Die Schließungen betreffen fünf Kontrollpunkte an der finnischen Grenze: Wyborg und Swetogorsk in der Region Leningrad, Wärtsilä und Lüttä in Karelien sowie den Bahnhof Helsinki in St. Petersburg. Der Übergang Petschory-Pskowskije an der estnischen Grenze und der Übergang Pytalowo in der Nähe von Lettland sind ebenfalls geschlossen.tsn+3
Das Dekret beschreibt die Maßnahme als vorübergehend, nennt jedoch kein Enddatum und liefert keine Begründung.ua+2
Während die finnischen Übergänge weitgehend inaktiv waren, seit Finnland seine gesamte Landgrenze zu Russland im Dezember 2023 geschlossen hat — eine Schließung, die bis auf Weiteres in Kraft bleibt —, war der Bahnübergang Vainikkala eine Ausnahme und wickelte noch einen Teil des Frachtverkehrs ab. Die Schließungen haben unmittelbarere Folgen für Estland und Lettland, wo der Bahnfrachtverkehr zwischen Russland und den baltischen Staaten weiterhin betrieben wurde.russiable+3
Der Schritt folgt auf Russlands Entscheidung im Mai, die Bahnfrachttarife für Fracht nach Estland, Lettland und Finnland ab dem 1. Juni zu verdoppeln, was auf ein Muster zunehmenden wirtschaftlichen Drucks auf seine westlichen Nachbarn hindeutet.eng.lsm
Politico berichtete, dass Moskau keine Erklärung für die Schließungen lieferte und sie lediglich als einige der "letzten verbliebenen Bahngrenzübergänge Russlands zur Europäischen Union" bezeichnete. Regionale Behörden und betroffene Regierungen haben ebenfalls keine offizielle Rechtfertigung für die abrupte Aussetzung erhalten.politico+1