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U.S. News & World Report+1CBS News+1ESPNDer portugiesische Fußballverband teilte am Dienstag mit, dass er die „derzeit heikle Lage in Mexiko genau beobachtet“ und sich auf die Anweisungen der Regierung verlassen werde, bevor er sich zu dem für den 28. März geplanten Freundschaftsspiel gegen Mexiko im renovierten Estadio Azteca, das nun Estadio Banorte heißt, verpflichtet.U.S. News & World Report+1
Die Ankündigung erfolgt wenige Tage nach der Tötung von Nemesio Oseguera Cervantes, dem berüchtigten Kartellführer, der als „El Mencho“ bekannt ist, während einer Militäroperation im westlichen Bundesstaat Jalisco am Sonntag. Sein Tod löste eine koordinierte Welle von Vergeltungsgewalt in mehreren mexikanischen Bundesstaaten aus, bei der Kartellmitglieder Fahrzeuge in Brand steckten, Autobahnen blockierten und Sicherheitskräfte angriffen. Laut dem mexikanischen Sicherheitsminister Omar García Harfuch starben bei der Operation und ihren Folgen mindestens 73 Menschen, darunter 25 Nationalgardisten, die bei sechs separaten Angriffen in Jalisco getötet wurden.Al Jazeera English+2
Das Freundschaftsspiel sollte die feierliche Wiedereröffnung des ikonischen Stadions von Mexiko-Stadt nach einer umfassenden Renovierung im Vorfeld der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 markieren, die von Mexiko, den Vereinigten Staaten und Kanada gemeinsam ausgerichtet wird. Der Veranstaltungsort soll am 11. Juni das Eröffnungsspiel des Turniers zwischen Mexiko und Südafrika beherbergen. Die Aussicht, Cristiano Ronaldo zum ersten Mal in Mexiko-Stadt spielen zu sehen, hatte für erhebliche Begeisterung rund um das Spiel gesorgt.ESPN+4
Der portugiesische Verband würdigte die Ehre, zur Einweihung des renovierten Stadions eingeladen worden zu sein, sagte jedoch, dass „die jüngste Entwicklung der Ereignisse eine kontinuierliche Bewertung der Bedingungen erfordert“, denen die Nationalmannschaft und ihre Delegation ausgesetzt wären. Er fügte hinzu, dass „jede Entscheidung als Ergebnis einer laufenden Überwachung, in enger Abstimmung mit der Regierung und im Einklang mit dem mexikanischen Fußballverband, einer Einheit, mit der der portugiesische Fußballverband ausgezeichnete institutionelle Beziehungen und regelmäßigen Kontakt pflegt, getroffen wird“.ESPN+2
Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum wies während ihrer Pressekonferenz am Dienstagmorgen Sicherheitsbedenken zurück und erklärte gegenüber Reportern, es gebe „kein Risiko“ für Besucher und es seien „alle Garantien“ vorhanden, damit die Weltmeisterschaft wie geplant stattfinden könne. Sie sagte, die Lage in Jalisco, wo die Gewalt am intensivsten war, „stabilisiere sich“ und Guadalajara sowie die Urlaubsstadt Puerto Vallarta würden langsam wieder öffnen.U.S. News & World Report+1
Ein FIFA-Vertreter sagte am Montag gegenüber Reuters, dass die Organisation „die Entwicklungen in Jalisco genau beobachtet und in ständiger Kommunikation mit den Behörden steht“.The Guardian
Unterdessen soll das Freundschaftsspiel Mexikos gegen Island am Mittwoch in Querétaro vor geschätzten 30.000 Zuschauern stattfinden, nachdem der isländische Verband bestätigt hatte, dass sein Kader eingetroffen sei und die lokalen Behörden verstärkte Sicherheitsmaßnahmen genehmigt hätten. Portugal, das am 31. März in Atlanta auch gegen die Vereinigten Staaten spielt, hat noch keine Frist für seine Entscheidung über das Spiel in Mexiko-Stadt gesetzt.AS USA+3