Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

reuters.cbsnews.variety.Paramount Skydance hat am Dienstag die Übernahme von Warner Bros. Discovery abgeschlossen, ein Deal mit einem Volumen von rund 110 Milliarden Dollar inklusive Schulden. Das fusionierte Unternehmen, das nun Skydance heißt, gibt CEO David Ellison die Kontrolle über eines der weltweit größten Unterhaltungsunternehmen. Es vereint die Studios hinter "Mission: Impossible", "Harry Potter" und DC mit CBS, CNN, Paramount+ und HBO Max. Die B-Aktien wechselten von der Nasdaq an die New York Stock Exchange unter dem Ticker "SKYD".reuters+2
"Heute ist ein historischer Tag, nicht nur für Skydance, sondern für unsere gesamte Branche", sagte Ellison in einer Stellungnahme. Die Aktionäre von Warner Bros. Discovery erhielten etwa 31,02 Dollar pro Aktie in bar, und der Handel mit WBD-Aktien an der Nasdaq wurde eingestellt. Investing.com berichtete, dass die neuen Aktien im Morgenhandel leicht nachgaben.variety+2
Skydance gibt an, einen Jahresumsatz von fast 70 Milliarden Dollar zu erzielen. Das Unternehmen trägt zudem eine Nettoverschuldung von etwa 80 Milliarden Dollar. Skydance strebt über drei Jahre Einsparungen von mehr als 6 Milliarden Dollar an. Diese sollen hauptsächlich aus den Bereichen Technologie, Integration, Beschaffung, Marketing und Immobilien stammen. Das Unternehmen plant, den Verschuldungsgrad von derzeit etwa 6 bis 7 Mal das bereinigte EBITDA bis Ende 2029 auf das 3-Fache zu senken. Langfristig sollen Paramount+ und HBO Max zu einem einzigen Dienst verschmolzen werden.variety
Ellison ernannte den ehemaligen Mattel-CEO Ynon Kreiz zum Co-CEO. Kreiz wird das Tagesgeschäft leiten und die Integration vorantreiben, während Ellison die kreative Ausrichtung und Strategie verantwortet. In einem Memo an die Mitarbeiter warnten beide, dass "die Integration zweier Unternehmen Veränderungen mit sich bringen wird, einschließlich schwieriger Entscheidungen, die unsere Belegschaft betreffen". Variety berichtete, dass in den kommenden Monaten Tausende Entlassungen erwartet werden. Eine vom Los Angeles County in Auftrag gegebene Studie prognostiziert, dass fast 4.500 Arbeitsplätze in der lokalen Film- und TV-Branche betroffen sein könnten.deadline+4
Warner stimmte im Dezember zunächst dem Verkauf seines Studio- und Streaming-Geschäfts an Netflix zu. Paramount reagierte mit einem feindlichen Übernahmeangebot und setzte sich schließlich mit einem Gebot von 31 Dollar pro Aktie durch. Die beiden Unternehmen unterzeichneten Ende Februar eine Fusionsvereinbarung. Unterstützung kam von Larry Ellison, RedBird Capital sowie den Staatsfonds von Saudi-Arabien, Katar und Abu Dhabi, die gemeinsam 47 Milliarden Dollar an Eigenkapital einbrachten.abc7+1
Die letzten rechtlichen Hürden waren Klagen von 12 Generalstaatsanwälten und der Writers Guild of America, die beide beigelegt wurden. Im Rahmen der Einigung mit den Bundesstaaten muss das Unternehmen jährlich mindestens 30 Filme veröffentlichen, die Standorte von Paramount und Warner Bros. in Los Angeles für mindestens fünf Jahre beibehalten und ein Gremium für redaktionelle Unabhängigkeit für CNN und CBS News einrichten.cbsnews+1
Kritiker sind weiterhin besorgt darüber, wer die Nachrichtenabteilungen kontrolliert, angesichts der Verbindungen der Ellisons zu Präsident Donald Trump. "Wir sind besorgt, dass Ellison CNN korrumpieren könnte", sagte Jessica Gonzalez, Co-CEO der Interessenvertretung Free Press, gegenüber NPR. Mark Thompson bleibt als Chef von CNN im Amt, und Bari Weiss wird weiterhin CBS News leiten.npr+1