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ft+1investing+1engadget+1Meta ersetzt auf seinen Plattformen zunehmend menschliche Inhaltsmoderatoren durch große Sprachmodelle. KI-Systeme bearbeiten bereits etwa die Hälfte aller menschlichen Prüfungsanfragen im Jahr 2026, und das Unternehmen strebt laut einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Financial Times an, bis Jahresende bei bestimmten Inhaltstypen über 90 % zu erreichen.ft+1
Der Schritt ist Teil einer umfassenderen Kostensenkungsmaßnahme, während CEO Mark Zuckerberg Ausgaben in die KI-Infrastruktur lenkt. Die Umstellung könnte dem Unternehmen jährlich Milliarden von Dollar einsparen, berichtete die FT unter Berufung auf vier mit der Angelegenheit vertraute Personen.investing+1
Meta kündigte im März an, die Abhängigkeit von externen Moderationsdienstleistern wie Accenture und Cognizant , die zusammen schätzungsweise 15.000 bis 20.000 Vertragsmoderatoren beschäftigen, schrittweise zu beenden. Das Unternehmen erklärte damals, dass der Übergang "über die nächsten Jahre" erfolgen werde und KI repetitive Aufgaben mit hohem Volumen übernehmen würde, einschließlich der Überprüfung grafischer Inhalte und der Verfolgung sich schnell ändernder Betrugstaktiken.techbuzz+1
Interne Tests zeigten laut Meta, dass die KI-Systeme etwa doppelt so viele sexuelle Belästigungen von Erwachsenen erkannten wie menschliche Prüfer, während die Fehlerraten um mehr als 60 % gesenkt wurden. Das Unternehmen gab an, dass seine Tools täglich etwa 5.000 Versuche zum Diebstahl von Anmeldedaten blockieren.sanjoseinside+3
Meta erklärte, die Umstellung auf KI-Moderation diene dazu, "eine sich schnell entwickelnde Technologie effektiver zu nutzen, anstatt Kosten zu sparen." Die Beschleunigung erfolgt jedoch inmitten erheblicher Personalreduzierungen. Im April kündigte Meta an, etwa 8.000 Stellen – 10 % der Belegschaft – zu streichen, um die hohen KI-Ausgaben auszugleichen; die Entlassungen traten im Mai in Kraft.linkedin+2
Das Unternehmen hat betont, dass menschliche Prüfer weiterhin an "den risikoreichsten und kritischsten Entscheidungen, wie etwa Einsprüchen gegen Kontosperrungen oder Meldungen an Strafverfolgungsbehörden" beteiligt bleiben werden. Experten würden weiterhin KI-Systeme entwerfen, trainieren und überwachen, während automatisierte Tools die Durchsetzung bei einer wachsenden Reihe von Richtlinienverstößen übernehmen, so Meta.engadget+1
Dennoch wirft der schnelle Zeitplan Fragen zur Aufsicht und Genauigkeit im großen Maßstab auf. Metas Plattformen bedienen mehr als 3,2 Milliarden tägliche Nutzer, und die frühere Entscheidung des Unternehmens, Ende 2024 auf externe Faktenprüfer zu verzichten, stieß bei zivilgesellschaftlichen Gruppen auf Kritik, die eine Erosion der Sicherheitsvorkehrungen für Inhalte befürchten.engadget