Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

apnews+1techcrunch+1techcrunchMeta hat am Dienstag Muse vorgestellt, einen persönlichen KI-Agenten, der über einfache Chatbot-Interaktionen hinausgeht und alltägliche digitale Aufgaben autonom im Namen der Nutzer erledigt. Der Agent kann E-Mails versenden, Reisen buchen, Formulare ausfüllen, Rechnungen senken und Einkäufe tätigen – selbst wenn der Nutzer die App bereits geschlossen hat.apnews+1
Muse ist ab Dienstag in den USA über eine eigene App für iOS und Android, im Web unter muse.ai sowie über WhatsApp verfügbar. Laut Unternehmensangaben ist eine Erweiterung auf Metas KI-Brillen geplant. Die Nutzung ist für grundlegende Funktionen kostenlos, ergänzt durch zwei kostenpflichtige Abonnements: Power für 20 Dollar pro Monat und Maximum für 100 Dollar pro Monat für eine intensivere Nutzung.about.fb+2
Basierend auf Metas Muse Spark-Modell verbindet sich der Agent mit den Apps und Diensten des Nutzers – wie E-Mail, Kalender, Zahlungsdienste und Shopping –, um Aufgaben mit minimalem Aufwand zu erledigen. Nutzer wählen selbst aus, welche Dienste verbunden werden und welchen Zugriff Muse erhält. Bei Zahlungen nutzt Muse Link by Stripe, um einmalig verwendbare Kartennummern zu generieren, wodurch echte Zahlungsdaten verborgen bleiben. Integrationen mit Shopifys Shop Pay und 1Password sind ebenfalls geplant.about.fb+1
Ein separater Sentinel-Agent überwacht die Aktivitäten von Muse und kontrolliert den Internetzugriff, wobei für sensible Aktionen wie das Versenden von E-Mails oder den Abschluss von Käufen eine explizite Zustimmung des Nutzers erforderlich ist. Meta betont, dass Muse keinen Zugriff auf Passwörter oder Zahlungsmethoden hat und dass Nutzerkonversationen sowie Daten nicht mit den Werbesystemen von Meta geteilt werden.techcrunch+1
Der Start erfolgt weniger als zwei Wochen, nachdem Meta einem Vergleich in Höhe von 18 Milliarden Dollar wegen Schäden durch soziale Medien zugestimmt hat, wie TechCrunch berichtete. Metas Geschichte von Datenschutzverstößen – darunter ein Vergleich mit der FTC über 5 Milliarden Dollar im Jahr 2019 und der Cambridge-Analytica-Skandal – wirft Fragen auf, ob Verbraucher bereit sind, den tiefen Zugriff zu gewähren, den ein autonomer Agent erfordert.techcrunch
Um diese Bedenken auszuräumen, erklärte Meta, dass Muse auf einer dedizierten sicheren virtuellen Maschine namens Muse Secure VM läuft. Das Unternehmen plant zudem, später in diesem Jahr eine verschlüsselte Confidential VM-Option einzuführen, bei der selbst Meta keinen Zugriff auf Nutzerdaten hat. Nutzer können zudem der Verwendung ihrer Interaktionen für das Training von Metas KI-Modellen widersprechen.about.fb
Mit dieser Veröffentlichung positioniert sich Meta in einem hart umkämpften Markt neben Googles Gemini Spark, Anthropics Claude Cowork und den Agenten-Tools von OpenAI, die alle darum konkurrieren, wie Verbraucher über die Ära der Chatbots hinaus mit KI interagieren werden.techcrunch