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scmp+1dw+1explainx+1Das in China gegründete KI-Startup Manus gab am Dienstag bekannt, dass es offiziell wieder eigenständig operiert und damit eine monatelange Trennung von Meta Platforms vollzogen hat, nachdem Peking die 2 Milliarden Dollar schwere Übernahme im April blockiert hatte.
Das Gründerteam des Unternehmens werde Manus weiterhin als "unabhängiges Agentenlabor" leiten, teilte die Firma in einem Blogbeitrag mit und bezeichnete den Schritt als Beginn ihres "nächsten Kapitels".scmp+1
Meta kündigte die Übernahme von Manus Ende Dezember 2025 an, doch der Deal stieß schnell auf die Aufmerksamkeit chinesischer Regulierungsbehörden. Im Januar 2026 leitete Chinas Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) eine Untersuchung wegen potenzieller Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit und Verstößen gegen Exportkontrollen ein. Im April erließ die NDRC eine Anweisung, die ausländische Investitionen in Manus untersagte und "die beteiligten Parteien zur Rückabwicklung der Übernahmetransaktion" verpflichtete.dw+1
Die Blockade beruhte teilweise darauf, dass Meta und Manus die chinesischen Behörden nicht vor Abschluss ihrer Vereinbarung informiert hatten, obwohl Manus zuvor von der NDRC die Genehmigung erhalten hatte, von China nach Singapur umzuziehen, wie die Financial Times unter Berufung auf Forbes berichtete. Die NDRC soll die Gründer des Startups vorgeladen und ihnen geraten haben, China nicht zu verlassen, bis die Prüfung abgeschlossen sei.forbes
Bis Juni hatte Meta eine operative Trennung vollzogen, eine Firewall zwischen den beiden Unternehmen errichtet und den gesamten Datenaustausch eingestellt, berichtete Bloomberg. Am 11. August gab Manus offiziell bekannt, dass es den eigenständigen Betrieb wieder aufnehmen werde, wobei Reuters berichtete, dass einige Benutzerdaten im Rahmen der Trennung gelöscht würden.bloomberg+1
Der Übergang verlief nicht reibungslos. Drei Wochen vor der Ankündigung am Dienstag informierte Manus die Nutzer darüber, dass Daten, die am oder nach dem 29. Dezember 2025 – dem Datum des Abschlusses des Meta-Deals – generiert wurden, gelöscht würden, "um regulatorische Anforderungen in bestimmten Teilen der Welt zu erfüllen". Die Löschung erfolgte am 23. und 24. August, kurz darauf wurde ein Portal zur Wiederherstellung geöffnet.explainx+1
"Wir wissen, dass dies zusätzliche Zeit und Mühe von euch erfordert hat, und wir sind sehr dankbar für eure Geduld und euer Vertrauen", sagte das Unternehmen am Dienstag.scmp
Das Scheitern des Meta-Manus-Deals hat als potenzieller Präzedenzfall für globale Transaktionen mit chinesisch gegründeten Technologieunternehmen Aufmerksamkeit erregt. Analysten sagen, dass Pekings Eingreifen eine erweiterte Definition der nationalen Sicherheit unter Präsident Xi Jinping widerspiegelt, die zunehmend KI und andere fortschrittliche Technologien umfasst. Die Episode unterstreicht die regulatorischen Risiken für grenzüberschreitende Geschäfte in einer Zeit zunehmender Spannungen zwischen den USA und China im Technologiebereich.cnbc
Das im März 2025 gestartete Unternehmen Manus entwickelt autonome KI-Agenten, die komplexe Aufgaben wie Web-Recherchen und das Verfassen von Berichten bewältigen können. Was die Zukunft nach Meta bringt, bleibt abzuwarten, aber das Unternehmen signalisierte, dass es die Produktentwicklung, einschließlich eingebetteter Workflows und proaktiver Agenten, weiter vorantreiben will.explainx