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mezhacommonspace+1oilpriceDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj führte am Montag, dem 31. August, ein nach eigenen Angaben „detailliertes und konstruktives“ Telefonat mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner. Beide Seiten arbeiten daran, einen Termin für den ersten Besuch der Amerikaner in Kiew zu vereinbaren, seit sie führende Rollen in den Bemühungen der Trump-Regierung zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine übernommen haben.commonspace+1
„Der September kann viel verändern, und gemeinsam mit unseren Partnern müssen wir alles tun, um Menschen zu schützen, Leben zu retten und Frieden zu erreichen“, schrieb Selenskyj nach dem Telefonat auf Telegram. Während des Gesprächs informierte er die Gesandten über die Entwicklungen auf dem Schlachtfeld sowie die jüngsten russischen Luftangriffe und erörterte Schritte, die Moskau zu einem Ende des Krieges bewegen könnten.oilprice+1
In einer separaten Abendansprache am Dienstag, dem 1. September, bestätigte Selenskyj erstmals öffentlich, dass die USA die Ukraine gebeten hatten, die Angriffe auf Moskau und St. Petersburg am 25., 26. und 27. August auszusetzen, und dass Kiew dieser Bitte nachgekommen war. „Es gab keine Angriffe, obwohl Russland die Ukraine attackiert hat“, sagte er.mezha+2
Selenskyj erklärte, die Ukraine sei bereit, auf Wunsch internationaler Partner künftig ähnliche Pausen einzulegen, um diplomatische Kontakte zu unterstützen. Dazu gehöre auch, den russischen Luftraum „für bestimmte Zeiträume und in bestimmten Richtungen“ von Drohnen freizuhalten. Er wies darauf hin, dass in Moskau neue Treffen vorbereitet würden und Kiew dies berücksichtigen werde. Zudem erwähnte er, dass man einer separaten Bitte eines ungenannten Landes bezüglich Wladiwostok nachgekommen sei.ua+1
Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte unterdessen, die Verhandlungen über den Krieg seien „im Großen und Ganzen ins Stocken geraten“, behauptete jedoch gleichzeitig, Moskau bleibe offen für Gespräche, die „durch konkrete Inhalte untermauert“ seien. Putin kündigte zudem Befehle für großflächige Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur an und drohte mit einer Reaktion auf Selenskyjs Warnungen vor den Gefahren des russischen Luftraums für die zivile Luftfahrt, die er als „Staatsterrorismus“ bezeichnete.ukrmedia
Selenskyj zog eine nüchterne Bilanz der Haltung des Kremls: „In Moskau muss die richtige Einstellung herrschen, von Putin, eine Einstellung, den Krieg zu beenden und nicht weiterzukämpfen. Im Moment deuten leider alle Geheimdienstberichte, sowohl unsere als auch die unserer Partner, und alle Signale aus Russland darauf hin, dass der russische Staatschef persönlich mehr Krieg will.“armyinform+1
Die diplomatischen Spannungen reichten bis nach Asheville, North Carolina, wo der russische Finanzminister Anton Siluanow überraschend an einem G20-Finanztreffen teilnahm, seiner ersten persönlichen Teilnahme an einem solchen Treffen seit der russischen Invasion im Jahr 2022. Der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil nannte das Signal „äußerst beunruhigend“ und sagte: „Jeden Tag sterben Menschen. Man kann nicht einfach zur Normalität zurückkehren.“ Europäische Regierungsvertreter weigerten sich, auf dem traditionellen Gruppenfoto an der Seite Siluanows zu erscheinen.oilprice