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reuters.cnbc.cnbc.Butterfly Effect, die Muttergesellschaft des KI-Agenten-Startups Manus, teilte am Donnerstag mit, dass sie eine Finanzierungsrunde von über 500 Millionen Dollar abgeschlossen hat. Es ist die erste Kapitalaufnahme des Unternehmens, seit Peking Meta Platforms dazu zwang, die Übernahme des Startups im Wert von mehr als 2 Milliarden Dollar rückgängig zu machen. Investoren unterstützen Manus nun als eigenständiges Unternehmen, obwohl der Streit das Startup zwischen die Regulierungsbehörden in Peking und Washington brachte.reuters+1
Die Private-Equity-Firma Boyu Capital und der Venture-Investor IDG Capital führten die Runde gemeinsam an. Bestehende Anteilseigner beteiligten sich ebenfalls, darunter Tencent, ZhenFund und HSG, die Firma, die früher als Sequoia China bekannt war. Manus legte seine Bewertung nach der Runde nicht offen. Im vergangenen Monat berichtete Bloomberg, dass die Finanzierung die Bewertung des Unternehmens auf 4 Milliarden Dollar verdoppeln würde, was es laut CNBC zum wertvollsten Hersteller von KI-Agenten in China machen würde.cnbc+1
"Die Finanzierung zeigt, dass die kurzfristigen Auswirkungen des Meta-Falls eingedämmt sind und Investoren bereit sind, Manus als unabhängiges Unternehmen zu unterstützen", sagte Dan Wang, China-Direktor der Eurasia Group, gegenüber CNBC. Han Lin, China-Landesdirektor bei The Asia Group, sagte, Manus müsse nun beweisen, dass es profitabel sein und gleichzeitig die chinesischen regulatorischen Anforderungen erfüllen könne.neowin+1
Manus entwickelt KI-Agenten für allgemeine Zwecke, die Aufgaben wie Recherche und Automatisierung mit wenig menschlichem Eingreifen ausführen. Das Unternehmen startete Anfang 2025 in China und verlegte seine Mitarbeiter später nach Singapur, nachdem die US-Venture-Firma Benchmark investiert hatte. Meta kündigte die Übernahme im Dezember an. Im April ordnete Peking die Rückabwicklung des Deals an, da die Behörden die Prüfung von US-Investitionen in chinesische Startups, die an fortschrittlicher KI arbeiten, verschärften. Chinas Nationale Entwicklungs- und Reformkommission erklärte, sie habe beschlossen, "ausländische Investitionen in das Manus-Projekt zu verbieten". Zu diesem Zeitpunkt hatte Meta bereits begonnen, das Team und die Technologie von Manus in seine eigenen Abläufe zu integrieren.reuters+1
Im August teilte Manus mit, dass es wieder unabhängig operieren und im Rahmen der Trennung einige Benutzerdaten löschen werde. Matthias Hendrichs, ein in Singapur ansässiger Berater für KI-Firmen, hatte gewarnt, dass die Integration nicht vollständig rückgängig gemacht werden könne: "Man kann Unternehmen trennen, aber man kann Ingenieure nicht vergessen lassen, was sie gelernt haben".siliconrepublic+1
Seit der Trennung hat Manus Manus 2.0 veröffentlicht, das auf einem internen Ausführungssystem namens Cascade läuft. Zudem wurde Cue eingeführt, eine App für persönliche Agenten, die jedem Agenten eine eigene E-Mail-Adresse, Telefonnummer und mobile Geldbörse zuweist. Im Juni berichtete The Information, dass die annualisierte Umsatzrate von Manus etwa 500 Millionen Dollar erreicht habe, ein Anstieg gegenüber 100 Millionen Dollar zum Zeitpunkt des Meta-Deals. Derselbe Bericht besagte, dass das Unternehmen eine Joint-Venture-Struktur mit Sitz in China erwäge, was den Weg für eine Börsennotierung in Hongkong ebnen könnte.cnbc+1
Meta seinerseits brachte Anfang September seinen eigenen persönlichen KI-Agenten, Muse, auf den Markt und steht damit in direktem Wettbewerb mit dem Startup, das es einst kaufen wollte.cnbc