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ftxlinkedin+1Zehn der weltweit größten Private-Equity-Firmen haben in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 keine neuen, öffentlich bekannt gegebenen Eigenkapitalinvestitionen in China getätigt. Dies geht aus einer Analyse der Financial Times auf Basis von Dealogic-Daten hervor und markiert einen neuen Tiefpunkt beim Rückzug westlicher Beteiligungsgesellschaften aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.ft
Die Firmen — darunter KKR , Warburg Pincus, Blackstone , CVC, TPG , Carlyle The Carlyle Group Inc. , Bain Capital, EQT, Advent International und Apollo — haben sich kollektiv von neuen Eigenkapitalzusagen in China zurückgezogen, während Peking die Kontrolle über ausländisches Kapital in sensiblen Sektoren, insbesondere bei künstlicher Intelligenz, verschärft. Investoren bezeichnen den chinesischen Markt laut dem Bericht der Financial Times als "nicht mehr lohnenswert".linkedin+1
Der Stillstand folgt auf Chinas Schritt im April 2026, führende heimische Technologieunternehmen, einschließlich KI-Startups, daran zu hindern, US-amerikanisches Kapital ohne ausdrückliche staatliche Genehmigung anzunehmen. Regulierungsbehörden, darunter die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission, wiesen Unternehmen an, Finanzierungsrunden mit US-Beteiligung abzulehnen, sofern diese nicht von Peking genehmigt wurden. Diese Politik wird als Spiegelbild der eigenen Beschränkungen Washingtons für Auslandsinvestitionen in chinesische Halbleiter, Quantencomputer und KI angesehen.x
Die jüngsten Daten stellen eine Eskalation eines länger anhaltenden Trends dar. Bis Ende 2024 konnten dieselben zehn Firmen keines ihrer in China ansässigen Portfoliounternehmen verkaufen oder an die Börse bringen — das erste derartige Scheitern von Exits seit mindestens einem Jahrzehnt, berichtete die Financial Times damals. Insgesamt investierten diese Firmen im vorangegangenen Jahrzehnt 137 Milliarden Dollar in China, konnten aber nur 38 Milliarden Dollar an gesamten Exits realisieren, während neue Investitionen von Anfang 2022 bis Ende 2024 auf nur 5 Milliarden Dollar einbrachen.linkedin+1
Anfang 2026 hatte sich die Lage weiter verschlechtert. Im Februar berichtete die Financial Times, dass die zehn größten Beteiligungsgesellschaften null öffentlich bekannt gegebene vollständige Desinvestitionen aus China erzielt hatten. Auch der breitere Private-Equity-Markt im asiatisch-pazifischen Raum verschlechterte sich: Das gesamte eingeworbene Kapital fiel 2025 auf 58 Milliarden Dollar — ein 12-Jahres-Tief — was laut dem Jahresbericht von Bain & Company einem Wertrückgang von 37 Prozent gegenüber 2024 entspricht.ft+1
Limited Partners — die institutionellen Investoren, die Private-Equity-Fonds unterstützen — sind angesichts der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und China sowie der regulatorischen Unvorhersehbarkeit auf beiden Seiten zunehmend vorsichtig gegenüber China-Engagements geworden. Pekings Plan vom Juni 2026 zur "Stabilisierung" ausländischer Investitionen erkannte den Druck durch Kapitalabflüsse an und schlug einen erweiterten Marktzugang sowie eine gestraffte Verwaltung vor, doch Analysten merkten an, dass die Maßnahmen kaum die Kernsorgen ausländischer Investoren hinsichtlich Kapitalrepatriierung und Sektorbeschränkungen adressierten.afr+1
"Es gibt unter PE-Investoren ein wachsendes Gefühl, dass China möglicherweise nicht mehr so systemisch investierbar ist, wie man einst dachte", sagte Brock Silvers, Geschäftsführer der in Hongkong ansässigen Private-Equity-Gruppe Kaiyuan Capital, in einem früheren Bericht der Financial Times zu diesem Trend.linkedin