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KELO+1TeslaNorth.com+1KELO+1Frankreich hat sich öffentlich gegen eine EU-weite Zulassung der Full Self-Driving-Software von Tesla ausgesprochen. Dies markiert die erste formelle Ablehnung durch eine EU-Regierung gegen einen von den Niederlanden angeführten Vorstoß, die Technologie für den gesamten Block freizugeben.
Der französische Verkehrsminister Philippe Tabarot legte die Position seiner Regierung am Mittwoch in einer Videoerklärung dar und verwette zwei Kernsicherheitsprobleme: das Geschwindigkeitsverhalten und eine unzureichende Fahrerüberwachung.KELO+1
"In Frankreich sind wir der Meinung, dass dieses System zwar eine Reihe technologischer Fortschritte bringt, die Sicherheitskompromisse jedoch noch nicht ausreichen, um eine Genehmigung in seiner aktuellen Form zu rechtfertigen", sagte Tabarot.KELO
In Bezug auf die Geschwindigkeit erklärte Tabarot, Regulierungsbehörden hätten festgestellt, dass FSD die geltenden Tempolimits um bis zu 50 Prozent überschreiten könne, um sich ohne Fahrereingriff dem fließenden Verkehr anzupassen, etwa mit 70 km/h in einer 50er-Zone. "Die Straßenverkehrsordnung wird also nicht respektiert", sagte er.TeslaNorth.com+1
Der Minister äußerte zudem Bedenken, dass das System "kein optimales Niveau der Fahreraufmerksamkeit in städtischen Gebieten und bei den komplexesten Manövern wie Spurwechseln, Kreuzungen oder Kreisverkehren garantiert", so von den französischen Behörden ausgewertete Daten.Electrek+1
Die niederländische Straßenverkehrsbehörde RDW hatte FSD im April vorläufig zugelassen, und Belgien, Dänemark, Estland sowie Litauen folgten mit eigenen Genehmigungen im Hinblick auf eine blockweite Abstimmung. Eine EU-weite Autorisierung erfordert jedoch die Unterstützung von mindestens 15 der 27 Mitgliedsstaaten, die 65 Prozent der Bevölkerung des Blocks repräsentieren. Frankreich als einer der bevölkerungsreichsten Staaten der EU hat bei dieser Berechnung ein massives Gewicht.Reuters+3
Tabarot wies darauf hin, dass auch andere europäische Länder Frankreichs Bedenken teilen, nannte diese jedoch nicht beim Namen. Reuters Thomson Reuters Corporation berichtete im Juni, dass auch Schweden eine Zulassung ablehnen könnte. Das Treffen des Technischen Ausschusses für Kraftfahrzeuge der EU am 30. Juni brachte zwar Diskussionen, aber keine Abstimmung, wodurch die nächste Gelegenheit auf Oktober verschoben wurde.EV+1
Tesla-Chef Elon Musk reagierte auf die Äußerungen des französischen Ministers in einem Beitrag auf X und schrieb, dass "eine Verzögerung der FSD-Zulassung in Frankreich Leben kosten wird". Tesla sieht sich einer breiteren Prüfung seines europäischen Regulierungskurses gegenüber; im Juni berichtete Reuters, dass das Unternehmen Regulierungsbehörden in Schweden und den Niederlanden selbst veröffentlichte Sicherheitsstatistiken vorgelegt hatte, die unabhängige Forscher als irreführend bezeichneten.Reuters+1
Tabarot erklärte, dass Frankreich die technischen Gespräche mit den Niederlanden, anderen EU-Staaten und Tesla fortsetze, um seine Analyse zu verfeinern.KELO+1