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Bloomberg Law+1TNW+1fractile+1Das britische KI-Chip-Startup Fractile führt fortgeschrittene Gespräche über eine Finanzierung von rund 600 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 6,5 Milliarden Dollar, wie Bloomberg berichtet. Dies entspricht einer mehr als sechsfachen Steigerung gegenüber der Bewertung von etwa 1 Milliarde Dollar, die das Unternehmen erst vor drei Monaten erreichte.investing+1
Die Finanzierungsrunde folgt auf einen ersten Vertrag zwischen Fractile und Anthropic im Wert von etwa 250 Millionen Dollar für die spezialisierten Inferenz-Chips des Startups, mit Plänen zur Erweiterung des Vertrags in der Zukunft. Die Chips werden voraussichtlich erst 2027 für den Einsatz bereit sein.Bloomberg Law+2
Fractile wurde 2022 von dem in Oxford ausgebildeten Ingenieur Walter Goodwin gegründet und entwickelt Prozessoren, die Speicher und Rechenleistung physisch verschränken, um eine niedrige Latenz und hohen Durchsatz zu liefern. Dadurch können KI-Modelle schneller und kostengünstiger antworten als mit herkömmlichen GPUs. Das Unternehmen verließ den Stealth-Modus und schloss im Mai 2026 eine Serie-B-Finanzierung über 220 Millionen Dollar ab, angeführt von Accel, Founders Fund und Factorial Funds.fractile+2
Zum Zeitpunkt dieser Runde befand sich Anthropic bereits in Gesprächen über den Erwerb der Fractile-Chips, als Teil einer breiteren Bemühung, die Hardware-Lieferkette über Nvidia hinaus zu diversifizieren. Das KI-Labor verlässt sich derzeit für seine Claude-Modelle auf Chips von Nvidia, Google Alphabet Inc. und Amazon Amazon.com, Inc. .euronews
Die neue Zahl von 6,5 Milliarden Dollar wird maßgeblich durch die bestätigte Liefervereinbarung mit Anthropic getrieben, die aus den Sondierungsgesprächen im Mai einen verbindlichen Vertrag machte. Bloomberg berichtete, dass die Finanzierungsrunde auch Kapital enthält, das zu einer niedrigeren Bewertung investiert wurde, und dass der Deal noch nicht abgeschlossen ist, sodass sich Details noch ändern könnten.Bloomberg Law+2
Die Architektur von Fractile nutzt SRAM-basierte In-Memory-Berechnungen, von denen das Unternehmen behauptet, dass sie eine Inferenzleistung liefern können, die bis zu 25-mal schneller ist und nur ein Zehntel der Kosten bestehender GPU-basierter Systeme verursacht. Sollten sich diese Behauptungen im großen Maßstab bewahrheiten, könnte das Startup zu einem bedeutenden alternativen Lieferanten für KI-Unternehmen werden, die mit explodierenden Rechenkosten konfrontiert sind.AI Weekly+1
Die Kapitalbeschaffung erfolgt inmitten einer intensiven Nachfrage nach KI-Inferenzkapazitäten, da Unternehmen immer größere Sprachmodelle einsetzen. Die schnelle Neubewertung von Fractile spiegelt einen breiteren Trend wider, bei dem Investoren Kapital in Chip-Startups stecken, die versprechen, die Dominanz von Nvidia bei KI-Hardware zu brechen. Die Runde läuft noch, und die endgültigen Bedingungen könnten sich vor dem Abschluss noch ändern.Bloomberg Law