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federalreserve+1abs+1fxstreet+1Der australische Dollar gab am Dienstag deutlich nach, nachdem offizielle Daten zeigten, dass sich die Inflation schneller abkühlt als von Ökonomen erwartet. Dies schwächte die Argumente für eine weitere geldpolitische Straffung durch die Reserve Bank of Australia und drückte das Paar AUD/USD auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Wochen.
Der australische Verbraucherpreisindex stieg in den 12 Monaten bis Juni 2026 um 3,8 %, nach 4,0 % im Mai, wie das Australian Bureau of Statistics am 29. Juli mitteilte. Der monatliche VPI sank um 0,1 % und lag damit deutlich unter den Markterwartungen von 0,2 %. Das von der RBA bevorzugte Maß für die zugrunde liegende Inflation, der getrimmte Mittelwert, stieg im Monatsvergleich nur um 0,3 %, was unter den Erwartungen und dem vorherigen Wert von 0,4 % lag, während die Jahresrate stabil bei 3,6 % blieb.fxstreet+2
Die schwächeren Zahlen führten zu einer schnellen Neubewertung der Zinserwartungen. David Robertson, Chefökonom der Bendigo Bank, sagte, er halte es für "höchst unwahrscheinlich", dass die RBA bei ihrer kommenden Sitzung im August die Zinsen anheben werde. Das Paar notierte am Mittwoch bei etwa 0,6935 bis 0,6950 und setzte damit die Verluste den dritten Tag in Folge fort, da die Währung eine wichtige Stütze verlor: die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen.tradingkey+2
Der Rückgang des australischen Dollars verstärkte sich, als die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen am Mittwoch mit 9 zu 3 Stimmen unverändert bei 3,50 % bis 3,75 % beließ, wobei drei abweichende Stimmen eine Anhebung um einen Viertelprozentpunkt befürworteten. Die Entscheidung, die bekannt gegeben wurde, nachdem die Märkte bereits eine restriktive Tendenz eingepreist hatten, verstärkte die Divergenz zwischen einer potenziell vorsichtigeren RBA und einer weiterhin restriktiven Fed.foxbusiness+1
Geopolitische Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran haben den risikosensiblen australischen Dollar weiter unter Druck gesetzt, die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicheren Hafen gestärkt und zu erneuten Sorgen über eine energiebedingte Inflation beigetragen.dailyforex+1
Sinkende Rohstoffpreise und Sorgen über die industrielle Erholung Chinas haben den Druck auf den australischen Dollar, der oft als Indikator für die chinesischen Wachstumsaussichten dient, weiter erhöht. Händler konzentrieren sich nun auf die Prognosen von Fed-Chef Kevin Warsh, ob eine anhaltende Inflation eine straffere US-Politik im weiteren Jahresverlauf rechtfertigen könnte. Bis inländische oder externe Katalysatoren das Gleichgewicht verschieben, erscheint die Währung anfällig für weitere Rückgänge.cbsnews+2