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sportcal+1sportcalplanetf1Liberty Media verzeichnete im zweiten Quartal 2026 einen deutlichen Rückgang der Formel-1-Umsätze. Die Einnahmen sanken im Jahresvergleich um 38 Prozent auf 764 Millionen Dollar, da die Absage der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien aufgrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten den Rennkalender um vier Veranstaltungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum verkürzte.sportcal+1
Die am Donnerstag veröffentlichten Quartalszahlen zeigen, dass im Zeitraum bis zum 30. Juni nur fünf Rennen stattfanden, verglichen mit neun im gleichen Zeitraum 2025. Die für April geplanten Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien konnten aufgrund der regionalen Spannungen nicht ausgetragen werden.libertymedia+1
Der Einnahmeausfall wirkte sich auf alle Geschäftsbereiche aus. Die kombinierten Erlöse aus Rennförderung, Medienrechten und Sponsoring fielen von knapp über 1 Milliarde Dollar im Vorjahr auf 622 Millionen Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis (OIBDA) des F1-Segments sank um 61 Prozent auf 139 Millionen Dollar, während der Gewinn von 293 Millionen auf 73 Millionen Dollar zurückging. Im gesamten Portfolio von Liberty Media, das nach der 3,1 Milliarden Dollar schweren Übernahme von Dorna Sports nun auch die MotoGP umfasst, sanken die konsolidierten Umsätze von 1,34 Milliarden auf 934 Millionen Dollar.sportcal+1
Die Formel 1 und die FIA bestätigten am 25. Juli, dass der Sepang International Circuit in Malaysia den Gulf Air Bahrain Grand Prix vom 2. bis 4. Oktober ausrichten wird, eingebettet zwischen den Rennen in Aserbaidschan und Singapur. Gulf Air, der Titelsponsor der Veranstaltung, hat ab dem 29. September Direktflüge zwischen Bahrain und Kuala Lumpur eingerichtet, um Fans die Anreise zum verlegten Rennen zu erleichtern.facebook+2
Liberty Media räumte ein, dass weitere Kalenderänderungen in dieser Saison notwendig sein könnten. Berichten zufolge werden Notfallpläne entwickelt, falls sich auch die Veranstaltungen in Katar oder Abu Dhabi als nicht durchführbar erweisen sollten. Die Saison 2026 umfasst planmäßig 23 Rennen, eines weniger als 2025.sportcal+1
Derek Chang, Präsident und CEO von Liberty Media, erklärte, die Nachfrage nach den Marken des Unternehmens bleibe robust und widerstandsfähig, und verwies auf kreative Lösungen zur Bewältigung globaler Unsicherheiten. F1-Chef Stefano Domenicali hob Erfolge in anderen Bereichen hervor, darunter einen Anstieg der gesamten Zuschauerstunden auf der Apple-Übertragungsplattform um 13 Prozent im Jahresvergleich sowie eine wegweisende zehnjährige Vertragsverlängerung für den Las Vegas Grand Prix bis 2037.planetf1+1