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coindesk+1cryptobriefingcoinnessDie Kryptobörse Bybit hat eine Zivilklage gegen Nordkorea, dessen Nachrichtendienst Reconnaissance General Bureau und die Lazarus Group wegen des Rekord-Hacks über 1,5 Milliarden Dollar im Februar 2025 eingereicht und eine einstweilige Verfügung zur Einfrierung einiger der gestohlenen Vermögenswerte erwirkt. Die Börse gab die rechtlichen Schritte am Freitag bekannt.coindesk+1
Die Klage, die beim US-Bezirksgericht für den District of Columbia eingereicht wurde, benennt eine Gruppe unbekannter Inhaber der gestohlenen Gelder als "John Doe"-Beklagte. Die gerichtliche Anordnung untersagt diesen Beklagten die Übertragung oder den Verkauf der identifizierten Vermögenswerte, während das Verfahren läuft.cryptobriefing+1
Bybit-CEO Ben Zhou stellte den Fall als etwas dar, das über die Verluste seines Unternehmens hinausgeht. "Der Lazarus-Angriff war nicht einfach ein Angriff auf Bybit. Es war ein Angriff, der das Vertrauen in unsere Branche erschüttert hat", sagte Zhou laut CoinDesk Coinbase Global, Inc. . Er fügte hinzu, dass Bybits Ziel darin bestehe, "den Benutzerschutz an erste Stelle zu setzen, so viel wie möglich zurückzugewinnen und diejenigen, die hinter diesen Angriffen stecken, zur Rechenschaft zu ziehen".coinness+1
Der Zivilprozess wird unabhängig von laufenden strafrechtlichen Ermittlungen durch US-Strafverfolgungsbehörden geführt. Bybit erklärte, dass es plant, im weiteren Verlauf des Falls zusätzliche gerichtliche Hilfe zu suchen.coindesk+1
Am 21. Februar 2025 stahl die Lazarus Group angeblich mehr als 400.000 ETH und stETH im Wert von etwa 1,5 Milliarden Dollar von der in Dubai ansässigen Börse Bybit, was den größten Kryptowährungsdiebstahl der Geschichte darstellt. Das FBI schrieb den Hack wenige Tage nach dem Vorfall Nordkorea zu.ic3+1
Der Diebstahl bei Bybit machte den Großteil der 2,02 Milliarden Dollar an Kryptowährungen aus, die Nordkorea im vergangenen Jahr gestohlen hat, so Daten von Chainalysis. Insgesamt haben nordkoreanische Hacker Kryptowährungen im Wert von 6,75 Milliarden Dollar erbeutet. Es wird allgemein angenommen, dass das Land gestohlene Kryptowährungen zur Finanzierung seines Waffenprogramms verwendet.coindesk
Die Klage erfolgt zu einer Zeit, in der Akteure mit Verbindungen zu Nordkorea weiterhin die Kryptoindustrie durch Social Engineering ins Visier nehmen. Das Sicherheitsunternehmen JUMPSEC berichtete im Juli, dass die Gruppe BlueNoroff, die vom US-Finanzministerium als staatlich geförderte Einheit unter der Kontrolle des Reconnaissance General Bureau eingestuft wurde, kompromittierte Telegram-Konten nutzt, um Krypto-Experten in gefälschte Videokonferenzen zu locken, die Schadsoftware verbreiten.cryptonews
Das FBI hat separat davor gewarnt, dass nordkoreanische Akteure "hochgradig maßgeschneidertes Social Engineering gegen Mitarbeiter von Kryptowährungs- und DeFi-Unternehmen" betreiben, und wies insbesondere auf Aufforderungen hin, Skripte zur Reparatur von Videoanrufen auszuführen oder unbekannte Anwendungen zu installieren.cryptonews