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wsau+1wsau+1investingDer paneuropäische STOXX 600 stieg am Freitag auf ein Rekordhoch und legte im morgendlichen Handel um 0,9 % auf 655,2 Punkte zu. Eine weltweite Erholung bei Technologieaktien und starke Unternehmenszahlen verhalfen den europäischen Indizes zum vierten Monatsgewinn in Folge.wsau
Die Rallye folgte auf hervorragende Quartalszahlen von Microsoft und Amazon Amazon.com, Inc. an der Wall Street. Diese entfachten die Zuversicht in Ausgaben für künstliche Intelligenz aufs Neue und verhalfen dem S&P 500 am Donnerstag zu einem Plus von 1,66 %, während der Nasdaq Composite um 2,78 % zulegte.dmarketforces
Europäische Technologieaktien stiegen um 2,2 % und folgten damit den asiatischen Märkten, da die Nachfrage nach KI-nahen Titeln anzog. Soitec legte um 7,2 % zu, Infineon Technologies stieg um 7 % und ASML gewann 3,5 %. In Asien sprang der japanische Nikkei 225 um 3,46 % nach oben, angeführt von Chip- und KI-Werten, während die Bank of Japan ihren Leitzins unverändert bei 1 % beließ.dmarketforces+1
Der deutsche DAX stieg um 0,8 %, der französische CAC 40 legte um 0,5 % zu und der FTSE 100 in London gewann 0,4 %. Ein Rückgang der Ölpreise um mehr als 1 % stützte ebenfalls die Stimmung, wobei Brent-Rohöl unter 90 USD pro Barrel blieb, da trotz fehlender Durchbrüche im USA-Iran-Konflikt mehr Lieferungen durch eine Schlüsselstraße flossen.wsau+1
Unternehmensergebnisse gaben dem Markt weiteren Auftrieb. Crédit Agricole Crédit Agricole S.A. legte zu, nachdem das Unternehmen besser als erwartet ausgefallene Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt hatte. Schneider Electric war bereits am Donnerstag nach einer Anhebung der Prognose um 11 % hochgeschnellt.wsau+1
Der französische Konzern Engie meldete für das erste Halbjahr einen Anstieg des EBIT (ohne Nukleargeschäft) um 3,3 % auf 5,3 Milliarden Euro. Damit wurden die Analystenerwartungen von 5,1 Milliarden Euro laut Reuters übertroffen. Ein starker Erdgashandel und höhere Tarife für die Stromübertragung glichen geringere Gaslieferungen aufgrund überdurchschnittlich warmer Witterung aus. Europas größter Gasnetzbetreiber hob seine jährliche EBIT-Prognose auf 9,2 bis 10,2 Milliarden Euro an, verglichen mit der vorherigen Spanne von 8,7 bis 9,7 Milliarden Euro.reuters
Nicht alle Nachrichten waren positiv. Melrose Industries fiel um 9,3 % an das Ende des STOXX 600, nachdem das Unternehmen vor zusätzlichen Kosten nach einem Vorfall in seinem Werk in Kalifornien gewarnt hatte. Siemens Healthineers gab um 3,3 % nach, nachdem das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr gesenkt hatte.investing+1
Anleger warten nun auf die vorläufigen Verbraucherpreisdaten für die Eurozone im Juli. Ökonomen erwarten eine leicht höhere Gesamtinflation nach Signalen für einen anhaltenden Preisdruck in Deutschland, eine Entwicklung, die künftige Debatten über Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank erschweren könnte.investing