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ft+1tradersunion+1news.sbs+1Das explosive Wachstum der künstlichen Intelligenz veranlasst China dazu, Investitionen in die Kernfusion und kleine modulare Reaktoren zu beschleunigen, da das Land versucht, die enormen Energiemengen für sein expandierendes Netzwerk von Rechenzentren zu sichern.
Laut einem Bericht der Financial Times vom 21. September befindet sich mehr als die Hälfte der 58 weltweit im Bau befindlichen konventionellen Kernreaktoren in China. Das Beratungsunternehmen Wood Mackenzie prognostiziert, dass der Stromverbrauch chinesischer Rechenzentren bis 2030 auf 774 Terawattstunden ansteigen wird, was einer Vervierfachung gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht. Der Nachfrageschub, getrieben durch KI-Workloads und einen breiteren industriellen Aufschwung, erhöht den Druck auf Peking, das Ziel der CO2-Neutralität bis 2060 zu erreichen.news.sbs+2
Während die chinesische Regierung und staatliche Unternehmen weiterhin den traditionellen Kernkraftwerksbau anführen, investiert eine neue Welle privater Unternehmen, die von staatlich verknüpften Fonds unterstützt werden, Ressourcen in Technologien der nächsten Generation. Das in Shanghai ansässige Unternehmen Junhe Nuclear, das letztes Jahr gegründet wurde, hat 300 Millionen Yuan an Risikokapital erhalten und entwirft seinen ersten kleinen modularen Demonstrationsreaktor, der etwa 2031 in Betrieb gehen soll. Ein leitender Angestellter des Unternehmens sagte der FT: "Die durch KI verursachte Stromlücke ist genau unsere Chance".tradersunion+1
Im Bereich der Fusion entwickelt das in Shanghai ansässige Unternehmen NovaFusionX kleine modulare Fusionsreaktoren unter Verwendung eines sogenannten Field-Reversed-Configuration-Ansatzes. An der Spitze steht Gründer Guo Houyang, der zuvor Fusionsforschungsprojekte für das US-Energieministerium leitete. Das Unternehmen strebt die erste Plasmaentladung bis Ende dieses Jahres an, will bis 2029 einen Nettoenergiegewinn erzielen und Anfang der 2030er Jahre seinen ersten Demonstrationsreaktor bauen. NovaFusionX hat in zwei Finanzierungsrunden rund 247 Millionen Dollar aufgebracht und eine Bewertung von 1,5 Milliarden Dollar erreicht.fusionenergybase+3
Eine Analyse des Special Competitive Studies Project, einer US-Denkfabrik, ergab, dass China etwa dreimal mehr Mittel für die Kommerzialisierung der Fusion mobilisiert hat als vergleichbare Initiativen des US-Energieministeriums. Fusion ist in der neuesten Fünfjahresplanung der Kommunistischen Partei Chinas als eine von acht Zieltechnologien aufgeführt.tradersunion+1
Zheng Mingguang, Chefdesigner bei der China's State Power Investment Corporation, sagte der FT: "China besitzt die vollständigste Lieferkette und das qualifizierteste Personal für Forschung und Entwicklung im Bereich der Kernkraft". Damien Ma, ein Fellow am Pekinger Forschungsinstitut Gavekal, äußerte sich deutlicher: "In den nächsten zehn Jahren wird China mit überwältigendem Vorsprung die dynamischste und wichtigste Kernkraftindustrie der Welt haben". Er merkte an, dass während der Bau von Kernkraftwerken in den USA durch Kapitalkosten und Regulierungen gebremst wird, China seine heimischen Kapazitäten in eine Exportindustrie umwandelt. Die FT berichtete, dass der US-China-Gipfel in Washington in dieser Woche ein weiterer Brennpunkt in der breiteren Energie- und Technologierivalität zwischen den beiden Mächten sein dürfte.news.sbs