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firstpostreutersfirstpost+1Die asiatischen Aktienmärkte legten am Montag zu und folgten damit dem Rekordlauf der Wall Street, nachdem ein schwächer als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht die Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve dämpfte. Der japanische Nikkei 225 gewann 0,6 Prozent, der südkoreanische Kospi stieg um 0,5 Prozent und der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans rückte um 0,3 Prozent vor. Die Erholung erfolgte vor dem Hintergrund sinkender Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen, während Anleger die geldpolitischen Aussichten nach den Arbeitsmarktdaten für Juli neu bewerteten.firstpost+1
Australien bildete die bemerkenswerte Ausnahme. Der S&P/ASX 200 gab um 0,5 Prozent nach, da die Papiere von Westpac um mehr als 5 Prozent einbrachen, der stärkste Tagesverlust seit März. Grund dafür war die Prognose des Kreditinstituts, dass sich das Wachstum bei Immobilienkrediten an Investoren im kommenden Jahr halbieren werde, gepaart mit einem Rückgang der Hypothekenanträge um 20 Prozent. Die Aufmerksamkeit der Anleger in Australien richtet sich nun auf die Zinsentscheidung der Reserve Bank of Australia am Dienstag. Es wird allgemein erwartet, dass der Leitzins bei 4,35 Prozent belassen wird, wobei alle vier Großbanken keine Veränderung vorhersagen.foxbusiness+2
Das US-Arbeitsministerium teilte mit, dass die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im Juli um 23.000 gesunken sei. Damit wurden die Erwartungen eines Zuwachses von 83.000 Stellen verfehlt, während die Arbeitslosenquote leicht auf 4,1 Prozent zurückging. Der Termingeldmarkt preist nun eine Wahrscheinlichkeit von etwa 44 Prozent für eine Zinserhöhung im September ein, deutlich weniger als die 67 Prozent in der Vorwoche. Der Fokus richtet sich nun auf den US-Verbraucherpreisindex am Mittwoch, bei dem Analysten einen Anstieg der Gesamtpreise um 0,1 Prozent und der Kerninflation um 0,2 Prozent erwarten.foxbusiness+4
Die Ölpreise zogen an, da der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus weiterhin eingeschränkt blieb. Futures der Sorte Brent stiegen um 0,9 Prozent, während die US-Sorte West Texas Intermediate um 0,7 Prozent zulegte. Iran erklärte am Sonntag, dass ein Abkommen mit Oman über neue Schifffahrtsrouten durch die Meerenge kurz vor dem Abschluss stehe, bekräftigte jedoch, dass die Wasserstraße erst wieder freigegeben werde, wenn die Vereinigten Staaten weitere Bedingungen erfüllten. Der anhaltende Anstieg der Rohölpreise könnte die Bemühungen der Federal Reserve erschweren, die Inflation wieder in Richtung ihres Zielwerts zu bewegen.firstpost+1
Die Unternehmensgewinne stützten weiterhin US-Aktien. Der Gewinn pro Aktie im S&P 500 stieg im Jahresvergleich um etwa 30 Prozent, gerechnet ohne die Investitionsgewinne bei Alphabet und Amazon Amazon.com, Inc. , so Analysten der Bank of America. Der Euro handelte gegenüber dem US-Dollar nahe einem Sieben-Wochen-Hoch, während Gold nahe seinen Rekordmarken gestützt blieb und von niedrigeren Zinserwartungen sowie geopolitischer Unsicherheit profitierte.firstpost