Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

reuters+1reuters+1cnbc+1Saudi Aramco setzte am Montag die Rohölverladung an seinem Terminal in Ras Tanura fort, wobei ein vierter sehr großer Rohöltanker (VLCC) Öl aufnahm, obwohl das volatile Sicherheitsumfeld in der Straße von Hormus anhält und nur einen Tag nach dem Absturz eines Firmenhubschraubers an der Anlage, bei dem 14 Menschen ums Leben kamen.
Der Hubschrauber von Saudi Aramco stürzte am Sonntag gegen 6 Uhr morgens Ortszeit in Ras Tanura ab, wobei alle 14 Menschen an Bord, allesamt saudische Staatsbürger, ums Leben kamen, so die saudische staatliche Nachrichtenagentur SPA. Der Absturz schien die Verladearbeiten an dem Terminal, der weltweit größten Ölexportanlage, nicht zu beeinträchtigen.aljazeera+1
Reuters berichtete am Montag, dass Energieproduzenten im Nahen Osten trotz erneuter Angriffe auf die Schifffahrt in der Nähe der Meerenge die Öl- und LNG-Verladungen vorantrieben. Drei VLCCs, die in Ras Tanura Rohöl geladen hatten, schalteten nach dem Verlassen des Terminals ihre Ortungstransponder aus, wobei einer laut dem Bericht am Montag wieder auftauchte und auf dem Weg nach Japan war. Jeder VLCC kann etwa 2 Millionen Barrel Öl transportieren.energynewsbeat+2
Die Verladungen markieren eine rasche Eskalation der saudischen Exportaktivitäten, seit Aramco am Freitag, dem 26. Juni, den Betrieb in Ras Tanura wieder aufgenommen hat, was eine fast viermonatige Stilllegung beendete, die begann, als der Iran Anfang März die Straße von Hormus effektiv schloss.cnbc+1
Der Exportvorstoß erfolgt trotz eines Angriffs am 25. Juni, bei dem eine Drohne das Containerschiff Ever Lovely von Evergreen Marine nahe der Küste Omans traf, was die Internationale Seeschifffahrtsorganisation dazu veranlasste, ihren Evakuierungsplan für gestrandete Schiffe zu pausieren. Präsident Donald Trump verurteilte den Angriff als "törichte Verletzung" des Waffenstillstands, und das U.S. Central Command führte Vergeltungsschläge gegen iranische Raketen- und Drohnenlager durch.aljazeera+2
Die iranische Revolutionsgarde hat weiterhin davor gewarnt, dass Schiffe die von Teheran genehmigten Transitrouten durch die Meerenge nutzen müssen, was die Zerbrechlichkeit der Wiedereröffnung unterstreicht. Trotz dieser Drohungen passierten laut einer Analyse von MarineTraffic-Daten durch NBC News in den Tagen nach dem Angriff mindestens 37 Schiffe die Meerenge.cnbc+1
Der Iran hat seine Öllieferungen ebenfalls beschleunigt, nachdem Washington am 23. Juni eine umfassende 60-tägige Sanktionsausnahme erlassen hatte, die es Teheran ermöglicht, bis zum 21. August Rohöl zu produzieren, zu verkaufen und Zahlungen in US-Dollar zu erhalten. Die als General License X bekannte Ausnahmeregelung ist die umfassendste Lockerung der US-Ölsanktionen gegen den Iran seit der Islamischen Revolution von 1979.facebook+1
Bloomberg berichtete, dass 11 Tanker mit insgesamt 20 Millionen Barrel in der Woche nach dem vorläufigen Friedensabkommen den iranischen Hafen Chabahar verließen. Das Beratungsunternehmen Kpler schätzte, dass seit dem Abkommen zwischen den USA und dem Iran über 20 Tanker mit rund 35 Millionen Barrel Rohöl durch die Straße von Hormus navigiert sind. Die anhaltende Verladetätigkeit sowohl Saudi-Arabiens als auch des Irans signalisiert die Entschlossenheit der Produzenten, die Exporte trotz der unvorhersehbaren Sicherheitslage wiederherzustellen.bloomberg+1