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ad-hoc-news+1nvidianews.nvidiaad-hoc-newsWenn Nvidia am Donnerstag, dem 20. August, die Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal vorlegt, werden die Zahlen allein schon historisch sein. Das Management hat einen Umsatz von rund 91 Milliarden US-Dollar prognostiziert, plus oder minus 2 Prozent, was einem Anstieg von 95 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Die weitaus folgenreichere Entwicklung könnte jedoch der Wandel des Unternehmens vom Chiphersteller zum Finanzier der KI-Wirtschaft sein.ad-hoc-news+1
Nvidia gab am 11. August bekannt, Absichtserklärungen mit Apollo , BlackRock , Blackstone , Brookfield , Goldman Sachs The Goldman Sachs Group, Inc. und KKR unterzeichnet zu haben. Ziel ist der Aufbau von Plattformen zur Finanzierung von Rechenleistung, um mehr als 500 Milliarden US-Dollar an Drittkapital für die KI-Infrastruktur zu mobilisieren. CEO Jensen Huang bezeichnete KI-Rechenleistung als eine 'investierbare Anlageklasse' und nannte die Anlagen 'KI-Fabriken'.reuters+2
Das Unternehmen geht sogar noch weiter und garantiert den Restwert von als Sicherheit hinterlegten GPU-Clustern: Nvidia verpflichtet sich, bis zu 25 Prozent eines etwaigen Ausfalls bei einer Liquidation zu decken. Zudem hat Nvidia eine Beteiligung in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar an SB Energy geprüft, um ein für OpenAI im Bau befindliches 10-Gigawatt-Rechenzentrum in Ohio mitzufinanzieren.ad-hoc-news
Die Stimmung unter den Analysten ist weiterhin äußerst positiv, mit einer Konsensempfehlung zum Kauf ('Buy') und einem durchschnittlichen Kursziel von 305,94 US-Dollar. Die Bank of America, die am 11. August ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 350 US-Dollar bekräftigte, prognostizierte einen Umsatz von 94 bis 95 Milliarden US-Dollar, was mehrere Milliarden über der offiziellen Prognose liegt. Als Grund wurde die hohe Nachfrage beim Übergang der Kunden von Blackwell zur kommenden Vera-Rubin-Plattform genannt. UBS bekräftigte am 16. August ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 280 US-Dollar und prognostizierte ein Übertreffen der Erwartungen, angetrieben durch die starke Nachfrage nach dem GB300.marketbeat+2
Die Messlatte liegt hoch. Im ersten Quartal erzielte Nvidia einen Umsatz von 81,6 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, wobei allein 75,2 Milliarden US-Dollar auf Rechenzentren entfielen. Insider haben in den vergangenen 90 Tagen Aktien im Wert von rund 410 Millionen US-Dollar verkauft, darunter erhebliche Positionen von Board-Mitglied Mark A. Stevens.ad-hoc-news+2
Die Bekanntgabe der Quartalszahlen wird zeigen, ob Investoren die erweiterte Rolle von Nvidia als Wachstumsmultiplikator oder als Klumpenrisiko betrachten. Sollte sich der KI-Zyklus abkühlen, könnte das Unternehmen bei Projekten, die es mitfinanziert hat, Risiken ausgesetzt sein. Da die Aktie nahe ihrem 52-Wochen-Hoch notiert, könnte jede Verfehlung selbst der optimistischsten Prognosen eine heftige Reaktion auslösen.ad-hoc-news