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klsescreener+1ajupressmufgresearchDer chinesische Yuan legte am Freitag leicht zu und steuerte auf seinen ersten wöchentlichen Gewinn seit drei Wochen zu, während der südkoreanische Won nahe mehrjährigen Tiefstständen unter Druck blieb – was eine zunehmende Divergenz auf den asiatischen Devisenmärkten unterstreicht, die in Seoul zu Notfallmaßnahmen geführt hat.
Der Yuan stärkte sich am Freitag auf etwa 6,78 pro Dollar, nachdem die People's Bank of China ihren offiziellen Mittelkurs auf 6,8047 angehoben hatte, den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren. Dieser Schritt erfolgte, nachdem ein schwächer als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht die Erwartungen für Zinserhöhungen der Federal Reserve dämpfte und den Dollar auf seinen stärksten wöchentlichen Rückgang seit fast drei Monaten schickte.klsescreener+1
Der Vormarsch des Yuan spiegelt eine breitere strukturelle Unterstützung wider. Yuan-denominierte Handelsabrechnungen für China-bezogenen Handel sind laut Goldman Sachs The Goldman Sachs Group, Inc. von 13 Prozent im Jahr 2019 auf 30 Prozent im letzten Jahr gestiegen. Ausländische Investoren halten mittlerweile mehr als 4 Billionen Yuan an handelbaren A-Aktien, teilte Chinas Wertpapieraufsichtsbehörde im Mai mit. Analysten der MUFG schrieben in einem Ausblick vom 3. Juli, dass Asien „zunehmend von einer Konvergenzgeschichte zu einer Divergenzgeschichte übergeht“, wobei die Währungsentwicklung durch die Teilnahme der Länder am KI-gesteuerten Investitionszyklus und die inländischen politischen Fundamentaldaten geprägt wird.people+2
Der südkoreanische Won leidet in diesem Jahr unter anhaltender Schwäche und durchbrach im Juni erstmals seit 2009 die Marke von 1.560 pro Dollar. Zum 3. Juli lag der USD/KRW-Kurs laut dem südkoreanischen Finanzministerium bei 1.525,6 Won.english.mofe+2
Als Reaktion darauf kündigte die Korea Export-Import Bank am Donnerstag ein zinsgünstiges Notkreditprogramm in Höhe von 300 Milliarden Won an – das „Low-Interest Coexistence Loan for Overcoming High Exchange Rates“ –, das sich an kleine und mittlere Unternehmen richtet, die mit steigenden Importkosten zu kämpfen haben. Das Programm bietet Zinssätze zu den Beschaffungskosten der Bank und ist Teil eines umfassenderen „Crisis Response Special Program“, das Vorzugszinssätze von bis zu 2,2 Prozentpunkten unter dem Standardniveau bietet.ajupress+1
Die Divergenz hat die Aufmerksamkeit erneut auf die chronische Unterbewertung asiatischer Währungen gelenkt. Geoff Yu von BNY bemerkte in einem Kommentar vom 2. Juli, dass Kunden bei Yen- und Won-Long-Positionen „weitgehend kapituliert“ hätten, da diese Währungen gegenüber dem Dollar und dem Yuan schwach blieben, deutete jedoch Spielraum für eine starke Erholung an, falls der politische Druck aus den USA nachlasse. Goldman Sachs bezeichnete den Yuan als um mehr als 20 Prozent unterbewertet, während Brad Setser vom Council on Foreign Relations im Juni koordinierte G7-Maßnahmen forderte, um den Wert aller wichtigen asiatischen Währungen zu erhöhen.cfr+2
Die Schwierigkeiten des Won stehen im Kontrast zur gesteuerten Aufwertung des Yuan – eine Lücke, die auseinanderlaufende Handelsbilanzen, Kapitalflüsse und politische Entscheidungen widerspiegelt, die die Währungslandschaft der Region bis in die zweite Hälfte des Jahres 2026 prägen dürften.