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marketscreener+1streetinsiderpeoplematters+1Volkswagen CEO Oliver Blume plant laut einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Manager Magazins, in den kommenden Jahren weltweit bis zu 100.000 Stellen abzubauen, was eine drastische Verschärfung der bereits umfassenden Umstrukturierungskampagne des deutschen Automobilherstellers darstellt.streetinsider+1
Der Plan würde zudem das Fünfjahres-Investitionsprogramm des Unternehmens um etwa 15 % auf knapp über 130 Milliarden Euro reduzieren und umfasst mögliche Schließungen von Produktionsstätten in Hannover, Zwickau, Emden sowie einem Audi-Werk in Neckarsulm, berichtete das Manager Magazin. Im Rahmen des Vorschlags sollen die Kernmarke VW und die Teilefertigung in eigenständige Einheiten ausgegliedert werden.streetinsider
Der jüngste Bericht stellt eine erhebliche Ausweitung der bereits laufenden Kürzungen dar. Auf der Jahreshauptversammlung von Volkswagen am 18. Juni teilte Blume den Aktionären mit, dass das Unternehmen seine deutsche Belegschaft bis Ende 2026 um 19.000 Stellen reduzieren werde, wobei verbindliche Vereinbarungen für mehr als 28.000 Abgänge bei Volkswagen, Audi, Porsche Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und der Software-Tochter CARIAD bis 2030 bestehen. Das im März angekündigte umfassendere Ziel sah allein in Deutschland bis 2030 einen Abbau von 50.000 Stellen vor.qz+3
Volkswagen lehnte eine direkte Stellungnahme zum Bericht des Manager Magazins ab und erklärte, dass "relevante Sachverhalte von den zuständigen Gremien erörtert und beschlossen werden", während bekräftigt wurde, dass das aktuelle Geschäftsmodell nicht mehr für alle Marken funktioniere.marketscreener
Die Ausweitung auf 100.000 weltweite Kürzungen spiegelt den wachsenden Druck auf Europas größten Automobilhersteller wider. Der operative Gewinn von Volkswagen fiel 2025 um 44 % und erreichte den niedrigsten Stand seit 2016. Im Februar berichtete das Manager Magazin, dass der Konzern bis Ende 2028 eine Kostensenkung von 20 % über alle Marken hinweg anstrebe, was jährlichen Einsparungen von 60 Milliarden Euro entspräche.youtube+2
Im Dezember 2024 erzielte Volkswagen eine Einigung mit der Gewerkschaft IG Metall, um Werksschließungen in Deutschland zu vermeiden, und stimmte stattdessen dem Abbau von 35.000 Stellen durch Vorruhestand und Abfindungen zu. Doch der Bericht vom Februar signalisierte, dass Werksschließungen wieder zur Debatte stehen, und der neueste Plan benennt nun explizit vier Standorte, die geschlossen werden könnten.reuters+1
Das Unternehmen strebt bis 2030 eine operative Umsatzrendite von 8 % bis 10 % sowie jährliche Nettoeinsparungen von über 6 Milliarden Euro an. Blume sagte den Aktionären auf der Hauptversammlung, dass die Kosten in den deutschen Volkswagen-Werken bis 2025 bereits um mehr als 20 % gesunken seien.layoffhedge+2