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wusa9+1timesofisrael+1npr+1Weder die Vereinigten Staaten noch der Iran führten am Montag am dritten Tag in Folge Angriffe aus. Unterdessen intensivierten die Vermittler Pakistan und Katar ihre Pendeldiplomatie, nachdem beide Seiten auf einen gemeinsamen Deeskalationsvorschlag geantwortet hatten, wie aus pakistanischen Regierungskreisen und von regionalen Beamten verlautete.
Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtete am Montag, dass Vermittler Fortschritte bei den Bemühungen erzielt haben, Washington und Teheran an den Verhandlungstisch zurückzubringen. Ein regionaler Amtsträger bezeichnete den diplomatischen Fortschritt als „bedeutend“. Sowohl die USA als auch der Iran haben ihre Antworten auf den pakistanisch-katarischen Vorschlag eingereicht, berichtete Al Arabiya unter Berufung auf Quellen. Eine pakistanische Regierungsquelle erklärte gegenüber der türkischen Agentur Anadolu, Washington und Teheran hätten „ihre Zustimmung zu Dialog und Diplomatie mitgeteilt, um die jüngsten Feindseligkeiten zu beenden und zu Verhandlungen zurückzukehren“.jpost+2
Der erstmals am 20. Juli vorgelegte Vorschlag fordert beide Seiten auf, zu ihren Positionen vor dem 9. Juli zurückzukehren, als die jüngste Welle der Feindseligkeiten ausbrach. Nach diesem Konzept würde der Iran die Straße von Hormus wieder öffnen, während die USA ihre Blockade iranischer Häfen beenden und Sanktionen gegen den Verkauf von iranischem Öl aufheben würden. Darauf sollte ein Waffenstillstand folgen, um Raum für die Wiederaufnahme der Gespräche zu schaffen.turkiyetoday+2
US-Präsident Donald Trump sagte Journalisten am Freitag, dass eine Vereinbarung die „klügere Strategie“ wäre, und fügte hinzu: „Wir sprechen im Moment mit ihnen. Ich denke, sie werden von Tag zu Tag ernsthafter.“ Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, bestätigte am Sonntag, dass Trump beschlossen hatte, die Angriffe zu pausieren, um mehr Zeit für Diplomatie zu gewinnen.hawaiitribune-herald+1
Der Iran nahm eine wechselseitige Haltung ein, wobei ein hochrangiger iranischer Vertreter gegenüber Reuters Thomson Reuters Corporation erklärte, dass Teherans Position „weiterhin 'Angriff für Angriff' lautet: Wenn die Angriffe aufhören, wird auch der Iran seine Operationen einstellen“. Die Pause folgte auf 13 aufeinanderfolgende Nächte von US-Angriffen auf iranische Küstengebiete und Infrastruktur.npr+2
Dennoch blieb die Ruhe brüchig. Der Iran teilte pakistanischen Vertretern mit, dass er die Schaffung eines neuen Seekorridors in der Straße von Hormus abgelehnt habe, ein Punkt, der im Zentrum des Streits steht. NPR berichtete, dass ein verhandelter Kompromiss vorsehe, dass der Iran die Schiffsdurchfahrt durch die Meerenge mit weniger Einschränkungen für Schiffe regelt. Vermittler arbeiteten zudem gemeinsam mit dem Iran und dem Oman an einem separaten Mechanismus zur Verwaltung der Passage durch die Wasserstraße.wusa9+2
Der kommerzielle Schiffsverkehr in der Straße von Hormus fiel auf einen Tiefstand von drei Wochen, obwohl eine von der US-Marine beaufsichtigte Seefahrtsbehörde mitteilte, dass in den vergangenen 72 Stunden keine neuen Angriffe bestätigt wurden. Die Krise wurde zusätzlich dadurch verschärft, dass Huthi-Militanten im Jemen eine Blockade in der Bab-el-Mandeb-Straße gegen Saudi-Arabien ankündigten, was einen zweiten Nadelöhr-Punkt für die globale Energieversorgung bedroht.ms+1
Die jüngste Vermittlung baut auf monatelangen diplomatischen Bemühungen auf, darunter eine am 17. Juni von den USA und dem Iran unterzeichnete 14-Punkte-Absichtserklärung, die den Konflikt beenden sollte, aber immer wieder durch gegenseitigen Beschuss untergraben wurde. Ob die derzeitige Pause lange genug hält, damit die Gespräche wieder aufgenommen werden können, bleibt die zentrale Frage für die Vermittler der Region.dailysabah