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timesofisrael+1dailysabahaljazeera+1Das US-Militär hat am Donnerstag zum 13. Mal in Folge eine neue Welle von Angriffen auf iranische Militärziele gestartet, während sich verschärfende Drohungen aus Washington und Teheran die Befürchtungen eines weitreichenderen Konflikts um die Straße von Hormus verstärkten.
Das US-Zentralkommando erklärte, die Streitkräfte hätten um 18:45 Uhr Eastern Time mit den Angriffen begonnen und dabei iranische Militäreinrichtungen ins Visier genommen, um Iran zur Rechenschaft zu ziehen und die Bedrohungen der Islamischen Revolutionsgarde für die Handelsschifffahrt einzudämmen. Die Angriffe folgen einem seit Ende Juni etablierten Muster und trafen Raketen- und Drohnenlager, Küstenüberwachungsinfrastruktur, Luftabwehrsysteme sowie maritime Kapazitäten im Süden des Iran.centcom+3
Die jüngsten Angriffe erfolgten vor dem Hintergrund eines sich intensivierenden Wortgefechts. Präsident Trump warnte am Mittwoch, die Vereinigten Staaten würden für jeden Angriff auf Schiffe in der Straße von Hormus im Iran eine Brücke oder ein Kraftwerk, einschließlich solcher in der Nähe von Teheran, bombardieren und zerstören. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi antwortete auf der Social Media Plattform X: Unsere Verteidigungsdoktrin ist klar: Auge um Auge. Jede Aggression gegen den Iran, einschließlich unserer Infrastruktur, wird eine starke und entschlossene Antwort erzwingen.facebook+3
Außenminister Marco Rubio verschärfte die US-Rhetorik weiter und erklärte vor Reportern, Trumps Politik gegenüber dem Iran laute Kopf um Auge, wobei er warnte, Teheran werde einen sehr hohen Preis bezahlen.thehill+2
Der Konflikt hat einen der wichtigsten Energjekorridore der Welt blockiert. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten die Straße von Hormus Anfang Juli bis auf Weiteres für geschlossen. Stand 17. Juli passierten laut Reuters an einem einzigen Tag nur noch drei Frachtschiffe die Straße, so wenige wie seit Mai nicht mehr, wobei die meisten Schiffe stoppten oder umdrehten.straitstimes+2
Die Revolutionsgarde hat behauptet, in den südlichen Zugängen der Straße seien Minen platziert worden, und erklärt, zwei Tanker seien auf Minen gestoßen und in Brand geraten. Die Vereinigten Staaten wiesen diese Behauptung jedoch als falsch zurück, und sie konnte nicht unabhängig verifiziert werden. Das iranische Gesundheitsministerium meldete laut der halboffiziellen Nachrichtenagentur Tasnim seit Anfang Juli mindestens 53 Tote und fast 600 Verletzte durch US-Angriffe.royanews+1
Der Konflikt hat seit Beginn der Kämpfe mittlerweile 18 US-Soldaten das Leben gekostet. Am Mittwoch fand auf dem Luftwaffenstützpunkt Dover eine Zeremonie zur Ehrung von vier kürzlich Getöteten statt. Während Rubio Reportern mitteilte, dass der Iran um ein Abkommen bettele, aber wahrscheinlich noch nicht bereit sei, eines zu akzeptieren, schwebte die Aussicht auf eine weitere Eskalation, einschließlich Trumps Überlegung eines sogenannten massiven Angriffs, über der Region.cnn+2