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kitco+1investingliveinvestingDie Verkäufe neuer Einfamilienhäuser in den USA sind im Juli kräftig eingebrochen. Sie sanken um 10,5 % auf eine saisonbereinigte Jahresrate von 607.000 Einheiten, wie das U.S. Census Bureau und das Ministerium für Wohnungsbau und Stadtentwicklung am Dienstag mitteilten. Der Wert lag deutlich unter der Konsensschätzung des Marktes von 620.000 Einheiten.kitco+1
Der Rückgang bedeutet eine Kehrtwende gegenüber Juni, dessen Verkaufszahlen nach oben auf 678.000 Einheiten revidiert wurden. Im Jahresvergleich sanken die Neubauverkäufe um 6,3 % gegenüber dem Wert vom Juli 2025 von 648.000.investing+2
Auch die Bestände stiegen an. Die Zahl der zum Verkauf stehenden Neubauten belief sich im Juli auf saisonbereinigte 488.000, was einem Anstieg von 1,9 % gegenüber Juni, aber einem Rückgang von 1,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Beim aktuellen Verkaufstempo entspricht dies einem Vorrat für 9,6 Monate, nach 8,5 Monaten im Juni und 9,2 Monaten vor einem Jahr, ein Niveau, das Analysten als erhöht ansehen.investinglive
Die schwächer als erwartet ausgefallenen Daten untermauern die Anzeichen dafür, dass hohe Hypothekenzinsen und gestiegene Immobilienpreise potenzielle Käufer weiterhin abschrecken. Der Immobiliensektor war ein wichtiger Motor der wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemie, und eine anhaltende Abkühlung könnte sich auf das Baugewerbe, Immobiliendienstleistungen und die Konsumausgaben auswirken.investing
Der Bericht fiel am Dienstag mit anderen gemischten Konjunktursignalen zusammen. Das Verbrauchervertrauen des Conference Board für August lag mit 89,4 leicht unter den erwarteten 90,2, während der Richmond-Fed-Index für das verarbeitende Gewerbe von +5 im Vormonat auf +4 leicht zurückging.investinglive
Gold, das über Nacht einen Widerstand nahe 4.700 US-Dollar je Unze getestet hatte, zeigte kaum eine Reaktion auf die Immobiliendaten und notierte aufgrund von Gewinnmitnahmen weiterhin leicht im Minus. Diana Olick von CNBC wies in ihrer Analyse der Zahlen am Dienstag auf das Verfehlen der Schätzungen hin. Analysten erklärten, das Edelmetall bleibe angesichts der breiteren wirtschaftlichen Unsicherheit als sicherer Hafen gefragt.cnbc+1
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die anstehenden Daten zu den Verkäufen bestehender Häuser sowie auf weitere Indikatoren, die Aufschluss darüber geben sollen, ob die Probleme auf dem Immobilienmarkt eine vorübergehende Abkühlung oder einen länger anhaltenden Abschwung darstellen.investing