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cbsnews+1ancient-origins+1sciencenorway+1Zwei Metallsucher, die ein landwirtschaftliches Feld in der Nähe des Dorfes Rena im Osten Norwegens absuchten, stießen auf den, wie Archäologen bestätigten, größten Münzschatz aus der Wikingerzeit, der jemals im Land entdeckt wurde. Der Fund, der als Mørstad-Schatz bezeichnet wird, hat bisher mehr als 3.000 Silbermünzen aus dem späten 10. und frühen 11. Jahrhundert hervorgebracht, wobei die Ausgrabungen noch andauern.sciencenorway+1
Die Entdeckung begann am 10. April, als die Hobby-Sucher Vegard Sørlie und Rune Sætre 19 Silbermünzen von einem Feld in Østerdalen, Provinz Innlandet, bargen und erkannten, dass sie Fachleute hinzuziehen mussten. Innerhalb einer Woche hatten Archäologen des norwegischen Direktorats für Kulturerbe Tausende weitere Münzen geborgen. Bis Ende April meldeten die Beamten der Provinz Innlandet, dass mehr als 3.150 Münzen katalogisiert worden seien, während die Suche nach weiteren Artefakten noch andauert.livescience+2
"Wir haben zuvor Wikinger-Münzschätze mit etwa 2.000 Münzen gefunden, aber noch nie mehr als 3.000", sagte Svein Gullbekk, Professor am Museum für Kulturgeschichte der Universität Oslo, gegenüber Science Norway. "Sie haben hier eine Grenze durchbrochen. Das ist wirklich außergewöhnlich."sciencenorway+1
Der Schatz wird von ausländischer Währung dominiert, was die enorme kommerzielle Reichweite Skandinaviens in der späten Wikingerzeit widerspiegelt. Experten der Universität Oslo haben englische Pennys identifiziert, die unter König Æthelred II. und Knut dem Großen geprägt wurden, deutsche Münzen aus der Regierungszeit des Heiligen Römischen Kaisers Otto III. sowie dänische und frühe norwegische Münzen – darunter einige, die unter König Harald Hardrada geprägt wurden. Die Münzen stammen aus der Zeit zwischen den 980er und 1040er Jahren, und Forscher gehen davon aus, dass der Schatz um 1047 bis 1050 vergraben wurde, einer turbulenten Zeit politischer Umbrüche, als Norwegen zu seinem eigenen nationalen Münzsystem überging.ancient-origins+3
Archäologen vermuten, dass die Münzen ursprünglich in einem Lederbeutel oder einem ähnlichen organischen Behälter aufbewahrt wurden, der im Laufe der Zeit verrottete, wodurch sie durch das Pflügen über das Feld verstreut wurden. Fragmente von Hacksilber – zerschnittene Silberstücke, die im Mittelalter als Währung dienten – wurden ebenfalls neben den Münzen gefunden.yahoo+1
Gullbekk schätzt, dass die weitere Untersuchung des Feldes und der Umgebung noch mindestens ein paar Saisons andauern wird, was die Möglichkeit erhöht, dass die endgültige Zahl noch weiter steigen könnte. Archäologen planen zudem, nach Anzeichen einer nahegelegenen Siedlung zu suchen, die erklären könnte, warum eine so riesige Summe vor fast einem Jahrtausend in der Landschaft von Østerdalen vergraben wurde.sciencenorway+1