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axios+1english.nepalnews+1axiosUS-Präsident Donald Trump hat am Sonntag angekündigt, dass er Verteidigungsminister Pete Hegseth angewiesen hat, die gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea „erheblich zu reduzieren“. Dieser Schritt erfolgt nur einen Tag vor dem geplanten Beginn der jährlichen Übung „Ulchi Freedom Shield“.axios+1
Trump veröffentlichte die Anweisung auf Truth Social und begründete sie mit der Weigerung Südkoreas, die USA bei ihren Bemühungen zur Denuklearisierung des Irans zu unterstützen. Zudem betonte er seine „sehr gute Beziehung“ zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un. Die Ankündigung erinnert an eine ähnliche Entscheidung Trumps aus seiner ersten Amtszeit im Jahr 2018, als er nach seinem Gipfeltreffen mit Kim in Singapur Großmanöver mit Südkorea aussetzte.pbs+1
Die Übungen „Ulchi Freedom Shield“, an denen zehntausende US-amerikanische und südkoreanische Soldaten teilnehmen, sollten vom 17. bis zum 27. August stattfinden. In Südkorea sind rund 28.500 US-Soldaten stationiert.congress+1
Die Anordnung folgt auf wochenlange diplomatische Signale. Trump hatte wenige Tage zuvor ein älteres Foto mit Kim Jong Un auf Truth Social geteilt und dazu geschrieben, dass sich die beiden Staatschefs „großartig verstehen“: ein Schritt, der weithin als Annäherungsversuch für einen erneuten Dialog mit Pjöngjang interpretiert wurde.instagram+1
Der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung hatte kürzlich direkte Gespräche mit Nordkorea vorgeschlagen, um den Koreakrieg formell zu beenden und das Waffenstillstandsabkommen von 1953 durch eine Friedensordnung zu ersetzen. Zudem ist Seoul von dem Ansatz abgerückt, eine Denuklearisierung zur Vorbedingung zu machen, und strebt stattdessen als Zwischenschritt ein Einfrieren des nordkoreanischen Atomprogramms an.instagram+1
Die Entscheidung verschärft die bestehenden Spannungen zwischen Washington und Seoul. Der US-Kongress hatte im Dezember 2025 ein Verteidigungsgesetz verabschiedet, das die Möglichkeiten der Trump-Regierung zur Reduzierung der US-Truppenstärke in Südkorea einschränken sollte. Eine Analyse des CSIS, die wenige Tage vor Trumps Ankündigung veröffentlicht wurde, untersuchte das Szenario neuer Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim im Nachgang des US-Militäreinsatzes gegen den Iran.legion+1
Bei einem Besuch in Camp Humphreys im November 2025 hatte Hegseth „Flexibilität“ bei der US-Präsenz auf der Koreanischen Halbinsel angedeutet, gleichzeitig aber betont, dass die Kernaufgabe des Bündnisses, die Abschreckung Nordkoreas, unverändert bleibe.youtube
Ob die Reduzierung der Manöver eine vorübergehende Pause oder eine dauerhafte Änderung der militärischen Präsenz der USA darstellt, bleibt unklar. Axios wies darauf hin, dass es sich um eine Eilmeldung handelt, die laufend aktualisiert wird.axios