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kucoinkucoinkucoinTencent-Manager Tang Daosheng räumte am Dienstag öffentlich ein, dass der chinesische Tech-Gigant im Bereich Künstliche Intelligenz ins Hintertreffen geraten ist. Er nannte eine "schwer unzureichende" Rechenleistung als Grund für die Verzögerungen bei der Modellentwicklung und Produkteinführung. Das offene Eingeständnis, das in einer internen Publikation des Unternehmens veröffentlicht wurde, markiert einen bemerkenswerten Kurswechsel für ein Unternehmen, das lange für seine vorsichtige Strategie bekannt war.reuters+1
Tang Daosheng verglich das KI-Rennen mit einem Marathon und argumentierte, dass "wir vielleicht erst den ersten Kilometer absolviert haben" und Ausdauer wichtiger sei als ein früher Start. Er verschwieg jedoch nicht, dass die Konkurrenz in den letzten Jahren bei Sichtbarkeit und Dynamik im KI-Bereich die Nase vorn hatte.tencent+1
Die Rhetorik wird durch harte Zahlen untermauert. Die Investitionsausgaben von Tencent stiegen im zweiten Quartal 2026 auf 52,8 Milliarden RMB, ein Anstieg von 176 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nach 31,9 Milliarden RMB im ersten Quartal. Die Gesamtsumme für das erste Halbjahr von 84,7 Milliarden RMB übersteigt bereits die Investitionsausgaben des Unternehmens für das gesamte Jahr 2025 von etwa 79 Milliarden RMB. Reuters berichtete, dass die Ausgaben im letzten Jahr teilweise aufgrund von Lieferengpässen bei High-End-Chips hinter den internen Zielen zurückblieben.tencent+1
Der Investitionsschub hat seinen Preis. Tencent meldete für das zweite Quartal einen negativen freien Cashflow von 13,8 Milliarden RMB. Zudem wurde offengelegt, dass das operative Ergebnis ohne die Einnahmen, Kosten und Ausgaben für neue KI-Produkte — darunter Yuanbao, CodeBuddy und WorkBuddy — um etwa 10,5 Milliarden RMB höher ausgefallen wäre.kucoin+1
Anstatt nur über Modell-Benchmarks zu konkurrieren, verwies Tang Daosheng auf das Ökosystem von Tencent — 1,439 Milliarden monatlich aktive WeChat-Konten, Enterprise WeChat, Tencent Meeting, Tencent Docs und Cloud-Dienste — als zentralen Vorteil. "Anwendungsszenarien sind Tencents stärkstes Kapital bei KI", schrieb er und argumentierte, dass Algorithmen zwar die Obergrenze bestimmen, aber die Ingenieurskunst entscheidet, wie schnell ein Unternehmen diese erreicht.news.futunn
Dennoch ist die Lücke bei KI-Verbraucherprodukten real. Laut Daten von QuestMobile vom Juni 2026 führte ByteDances Doubao mit 382 Millionen monatlich aktiven Nutzern, gefolgt von Alibabas Qwen mit 167 Millionen und DeepSeek mit 130 Millionen. Tencents Yuanbao lag mit etwa 50 Millionen dahinter.kucoin
Tang Daosheng hob WorkBuddy und CodeBuddy hervor — KI-gestützte Produktivitätstools, die innerhalb von drei Monaten nach ihrer Einführung mehr als 40 Iterationen durchliefen — als Beweis dafür, dass Tencent seine Infrastruktur in funktionierende Produkte umsetzen kann. Ob das Hy4-Modell der nächsten Generation die Lücke schließen kann und ob sich die Milliardeninvestitionen in Rechenleistung in Umsatz verwandeln lassen, bleiben die offenen Fragen, die darüber entscheiden werden, ob Tencents kostspielige Aufholjagd Früchte trägt.news.futunn