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telegraph.co.uk.aerotime.aero+1.yahoo.com+1.Elon Musk soll mit der Idee, die Geschwindigkeit des Satellitendienstes, auf den das ukrainische Militär angewiesen ist, zu drosseln, an Präsident Donald Trump herangetreten sein, berichtete The Telegraph am Freitag unter Berufung auf vier mit den Gesprächen vertraute Quellen. Eine Quelle gab an, Trump habe "zugestimmt", was den Weg für das Pentagon ebnete, die Drosselung für Starshield, die militärische Version von Starlink, anzuordnen. Sollte dies zutreffen, widerspricht die Darstellung Musks öffentlicher Position. Nur wenige Tage zuvor hatte er die Verantwortung beim US-Militär und dem Präsidenten gesehen.telegraph.co.uk
Am Mittwoch schrieb Musk auf X, dass "Starshield-Systeme Eigentum der US-Regierung sind und von ihr kontrolliert werden" und dass "jegliche Geschwindigkeits- oder Nutzungsbeschränkungen vom US-Militär und letztlich (dem Präsidenten) entschieden werden", berichtete die Kyiv Independent. Eine hochrangige Quelle sagte The Telegraph, dass Musk nach einer "Nacht des Gemetzels" in Kiew besorgt darüber gewesen sei, wie europäische Verbraucher reagieren würden. "Er twitterte, dass er unschuldig sei und dass es die US-Regierung war, die es getan hat. Die Realität ist, dass beide darin verwickelt waren", so die Quelle. Laut der Zeitung haben ein hochrangiger europäischer Beamter und zwei ukrainische Quellen diese Version der Ereignisse bestätigt.yahoo.com+1
Trump wies die Schuld für beide Männer von sich. "Ich war es nicht, und ich glaube nicht, dass es Elon war", sagte er am Freitag. Am Donnerstag berichtete Reuters unter Berufung auf zwei US-Beamte und einen westlichen Beamten, dass die Anordnung aus dem Weißen Haus gekommen sei. Ein hochrangiger US-Beamter erklärte, dass "keine solche Anfrage jemals vom Präsidenten gestellt wurde". Das Pentagon hat die Beschränkungen bisher nicht öffentlich begründet.telegraph.co.uk+2
Die Drosselung trat in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober ohne Vorwarnung in Kraft. Sie begrenzte bewegliche Terminals auf 160 km/h, wobei einige Einheiten bei geringeren Geschwindigkeiten die Verbindung verloren. Auf einem EU-Gipfel in Brüssel sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj: "Wir waren nicht in der Lage, einige der düsengetriebenen Shaheds abzufangen". Er bezeichnete die Drosselung zudem als eine "sehr gefährliche und unangenehme Überraschung". Am Freitag erklärte er, die Kapazitäten würden wiederhergestellt, hätten aber noch nicht die vorherigen Geschwindigkeiten erreicht.telegraph.co.uk+2
Die Beschränkungen erfolgten während eines Streits über ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien. US-Beamte hatten Kiew gewarnt, dass der Austausch von Geheimdienstinformationen eingestellt werden könnte, falls die Angriffe fortgesetzt würden. Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting sagte, Kriegsminister Pete Hegseth habe ihm mitgeteilt, dass der Zugang wiederhergestellt worden sei. Polens Außenminister Radek Sikorski sandte eine Warnung an Musk: "Als Ihre europäischen Kunden beobachten wir Sie".independent.co.uk+1