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cnn.com+1.apnews.com+1.euronews.com.Etwa 550.000 Menschen marschierten am Samstag, dem 17. Oktober, in ganz Frankreich gegen steigende Lebenshaltungskosten und schlechte Bedingungen an Schulen. Innenminister Laurent Nuñez nannte diese Zahl für 110 Märsche landesweit, während Organisatoren, darunter die Gewerkschaft CGT und Studentengruppen, von etwa 800.000 Teilnehmern sprachen, berichtete die Associated Press. Nuñez sagte, etwa 400 Personen seien festgenommen worden und weitere Festnahmen würden in den kommenden Tagen folgen, so CNN.cnn.com+1
Die meisten Demonstranten waren friedlich, aber der Tag war von einigen der gewalttätigsten Proteste in Frankreich seit Jahren geprägt. Die Unruhen fallen zudem in eine Zeit, in der das Land auf die Präsidentschaftswahl im April zusteuert, bei der Emmanuel Macron abgelöst werden soll, merkte die BBC an.cnn.com+1
Etwa 110.000 Menschen marschierten in Paris, berichtete CNN. Der Hauptmarsch dort verlief am Nachmittag weitgehend ruhig. Später setzten Gruppen rund um den Place de la République Fahrzeuge in Brand, plünderten Geschäfte und brannten mindestens ein Restaurant nieder, so die BBC. In Lyon wurde ein Tourismusbüro in einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert durch ein Feuer zerstört, und Bürgermeister Grégory Doucet nannte es "eine Tragödie" für die Stadt.cnn.com+1
Demonstranten drangen in die Rathäuser von Marseille und Lille ein und beschädigten sie, und Dutzende Geschäfte wurden geplündert, berichtete France 24. Zu den geplünderten Geschäften gehörten eine Hermès-Boutique in Marseille und ein Apple -Store in Lille. In Saint-Étienne verlor ein junger Mann durch eine Polizeigranate seine Hand, so der Bürgermeister der Stadt. Das Innenministerium teilte mit, dass 60 Polizeibeamte verletzt wurden, berichtete AFP via Yahoo.yahoo.com+1
Das Innenministerium machte die "Ultra-Linken" für die Gewalt verantwortlich, berichtete CNBC. Auf X schrieb Macron, dass "ultralinke Gruppen Gewalt in mehreren französischen Städten orchestriert haben" und versprach, dass diejenigen, die "sogar unsere Rathäuser geplündert haben, strafrechtlich verfolgt und bestraft werden", berichtete Euronews.euronews.com+1
Premierminister Sébastien Lecornu sagte, die Polizei sei mit "Gewalt von extremer Intensität" konfrontiert worden. Er bezeichnete die Behauptung des linksextremen Führers Jean-Luc Mélenchon, die Polizei habe "entfesselte" Gewalt gegen Demonstranten ausgeübt, als "gefährlich und zynisch", berichtete die BBC. Die rechtsextreme Anführerin Marine Le Pen sagte, die Forderungen der Demonstranten seien "von der extremen Linken gekapert" worden, so France 24.france24.com+1
Studenten, Gewerkschaftsmitglieder und Gelbwesten-Aktivisten schlossen sich den Protesten gegen hohe Preise und Ungleichheit an, berichtete DW. Die Bewegung begann mit wochenlangen Protesten von Hunderttausenden Schülern gegen Personalmangel und marode Schulgebäude. Am 8. Oktober versprach Bildungsminister Édouard Geffray 3.000 zusätzliche Vertretungslehrer, aber die Proteste wuchsen weiter, berichtete die BBC.amp.dw.com+1