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newdaily.co.krCHOSUNBIZ+1newdaily.co.krSüdkoreas Finanzdienstleistungsaufsicht (FSC) treibt die Einführung strengerer Einlagenanforderungen für gehebelte Einzelaktien-ETFs voran. Die verdreifachte Mindestbareinlage von 30 Millionen Won soll nun voraussichtlich am 31. Juli anstelle des ursprünglich angekündigten 5. August in Kraft treten, wie am Mittwoch veröffentlichte südkoreanische Medienberichte zeigen.newdaily.co.kr
Der beschleunigte Zeitplan folgt auf eine direkte Anweisung von Präsident Lee Jae-myung, der die Beamten auf einer Kabinettssitzung am 21. Juli angewiesen hatte, schnell und gründlich Schutzmaßnahmen für die gehebelten Produkte vorzubereiten, die an Samsung Electronics und SK Hynix gekoppelt sind.CHOSUNBIZ+1
Die FSC hatte die Beschränkungen ursprünglich am 16. Juli nach einem Treffen führender Wirtschaftspolitiker, darunter des Finanzministers und des Notenbankgouverneurs, angekündigt. Das Paket umfasste die Anhebung der Mindesteinlage von 10 Millionen Won auf 30 Millionen Won mit Wirkung zum 5. August, das Verbot von Ersatzwertpapieren für die Einlage ab dem 19. August sowie die Erhöhung der Mindesthandelseinheit von einer Aktie auf 20 Aktien bis November.Reuters+3
Dem Seoul Economic Daily zufolge hat die FSC nun Konsultationen mit der Wertpapier- und Vermögensverwaltungsbranche aufgenommen, um so viele Maßnahmen wie möglich vorzuziehen. Auch die reine Bareinlagepflicht, die ursprünglich für den 19. August vorgesehen war, wird für eine frühere Umsetzung geprüft.Seoul Economic Daily+1
Südkorea hatte am 27. Mai 16 gehebelte Einzelaktien-ETFs auf den Markt gebracht, die ein zweifaches tägliches Exposure gegenüber Samsung Electronics und SK Hynix boten. Innerhalb weniger Wochen schwoll das Vermögen von rund 3 Milliarden US-Dollar auf etwa 9,1 Milliarden US-Dollar an, wobei etwa 92 Prozent von Privatanlegern gehalten wurden. Die Produkte zogen Liquidität vom Kosdaq ab, und der Margenhandel an der Nebenwertebörse ging stark zurück.First-Class Business Newspaper Financial News+1
Der Tumult erreichte im Juni seinen Höhepunkt, als ein an SK Hynix gekoppelter gehebelter ETF aufgrund von Versagen der Liquiditätsanbieter um 40 Prozent in die falsche Richtung ausschwang und an der Kospi eine Marktabschaltung auslöste. Der Gouverneur der Finanzaufsicht (FSS), Lee Chan-jin, räumte öffentlich ein, dass er die Freigabe der Produkte bedauere.kucoin.com+1
Trotz der Dringlichkeit des Präsidenten haben Stimmen aus der Finanzbranche den Ansatz kritisiert. Kritiker merken an, dass ein Vorziehen der Einlagenfrist um nur wenige Tage wenig zur Lösung struktureller Probleme beiträgt und ausländische sowie institutionelle Investoren von den höheren Anforderungen ausgenommen bleiben. Die Wirtschaftsredaktion der Zeitung Chosun Ilbo berichtete, dass sogenannte Super-Ameisen, also wohlhabende Privathändler, ebenfalls weitgehend verschont blieben, was Zweifel an der Wirksamkeit der Maßnahmen zur Eindämmung von Spekulationen aufkommen lässt.newdaily.co.kr
Die FSC hat erklärt, dass sie weitere Schritte prüfen werde, sollte die Marktstabilität nicht wiederhergestellt werden.Channel NewsAsia