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PlayStation.Blog+1TweakTown+1Phrasemaker+1Sonys Entscheidung, die Produktion physischer Discs für neue PlayStation-Spiele ab Januar 2028 einzustellen, wirft einen Schatten auf den globalen Markt für gebrauchte Videospiele, den Analysten für das Jahr 2025 auf 7,2 Milliarden Dollar bezifferten.
Das Analysehaus Dataintelo hatte prognostiziert, dass der weltweite Markt für gebrauchte Spieleplattformen, der Second-Hand-Spiele, Konsolen und Zubehör umfasst, von 7,2 Milliarden Dollar im Jahr 2025 auf 13,8 Milliarden Dollar im Jahr 2034 bei einer jährlichen Wachstumsrate von 7,5 Prozent anwachsen würde. Diese Prognose wurde vor Sonys Ankündigung vom 1. Juli veröffentlicht, und Analysten erklären nun, dass die tatsächliche Entwicklung für gebrauchte Spiele weit weniger optimistisch ausfällt.TechRadar+1
Das Konsolensegment macht fast die Hälfte des Marktes für gebrauchte Gaming-Produkte aus, weshalb PlayStations Umstellung auf reine Digitalvertriebswege eine direkte Bedrohung für das Wiederverkaufsökosystem darstellt, das Händler wie GameStop seit Jahrzehnten stützt. Branchenbeobachter haben den Schritt als extrem kundenfeindlich bezeichnet und gewarnt, dass der Weiterverkaufsmarkt immer weiter schrumpfen und schließlich verschwinden wird, während physische Medien an Bedeutung verlieren.Phrasemaker+1
Sony gab am 1. Juli bekannt, dass alle neuen Spiele, die nach Januar 2028 für PlayStation-Konsolen erscheinen, nur noch über den PlayStation Store oder als Box-Editionen mit Digitalcodes erhältlich sein werden. Das Unternehmen begründete den Schritt mit veränderten Verbrauchertrends und verwies darauf, dass sich die gesamte Unterhaltungsindustrie weiterhin von physischen Medien abwendet.PlayStation.Blog+1
Die Ankündigung erfolgte nur wenige Tage, nachdem Rockstar enthüllt hatte, dass das mit Spannung erwartete Grand Theft Auto VI ohne physische Disc auf den Markt kommen wird. Spiele, die vor der Frist im Januar 2028 veröffentlicht werden, erhalten weiterhin uneingeschränkten Disc-Support.bbc+2
Die Entscheidung hat von vielen Seiten Kritik geerntet. Britische Videospielhändler haben scharfen Protest eingelegt, und Befürworter digitaler Rechte äußern Besorgnis über das Verbrauchereigentum in einer rein digitalen Landschaft. Kritiker betonen, dass Sony im Jahr 2013 großen Zuspruch erhielt, als das Unternehmen Spielern versprach, physische Spiele frei tauschen und weiterverkaufen zu können, eine Haltung, die nun revidiert wird.IXBT.games+2
Der Wandel wirft zudem Fragen zum langfristigen Zugriff auf. Gleichzeitig gab Sony bekannt, den PlayStation Store auf der PlayStation 3 in ausgewählten Märkten noch im Jahr 2026 zu schließen, gefolgt von weltweiten Abschaltungen der Stores für PS3 und PlayStation Vita. Sobald diese Stores schließen, können Spieler keine neuen digitalen Inhalte mehr für diese Systeme erwerben, was die Anfälligkeit des rein digitalen Besitzes unterstreicht.TechCrunch