Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

investingvtmarkets+1homeRohstoffe haben ihren Vorsprung gegenüber allen anderen wichtigen Anlageklassen im August 2026 weiter ausgebaut. Damit ging ein Monat zu Ende, in dem Lieferengpässe, erneute Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran sowie Extremwetter die Preise für Energie, Metalle und Agrargüter kräftig in die Höhe trieben. Die meisten anderen Anlageklassen verzeichneten ebenfalls Gewinne, mit Immobilienaktien als einziger nennenswerter Ausnahme.
Der iShares S&P GSCI Commodity-Indexed Trust ETF legte im August um 6,2 Prozent zu und schraubte seine Rendite seit Jahresbeginn auf 47,6 Prozent hoch. Damit war er laut einer auf Investing.com veröffentlichten Analyse von James Picerno von The Capital Spectator der mit Abstand stärkste Performer unter den großen Anlageklassen. Ausländische Aktien aus Industrie- und Schwellenländern belegten im Monatsverlauf die Plätze zwei und drei, während der Vanguard Total Stock Market ETF , ein breiter Indikator für den US-Aktienmarkt, um 2,7 Prozent zulegte.investing
US-Anleihen erzielten ein mageres Plus von 0,4 Prozent, liegen seit Jahresbeginn jedoch weiterhin leicht im Minus. Immobilienwerte waren die klaren Schlusslichter: Ausländische Immobilienaktien fielen um 2,8 Prozent und rutschten damit für das Jahr 2026 wieder in die Verlustzone, während auch US-Real-Estate-Investment-Trusts (REITs) angesichts weltweit steigender Anleiherenditen nachgaben.investing
Erneute Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran waren der dominierende Katalysator. US-Streitkräfte griffen iranische Abschussrampen an, während Präsident Trump mit einem Angriff auf die Insel Charg drohte. Der Iran reagierte mit Angriffen auf die VAE und Jordanien, was den Preis für Brent-Rohöl wieder über 90 US-Dollar pro Barrel trieb. Die strategische Ölreserve der USA lag bei 286,6 Millionen Barrel, dem niedrigsten Stand seit November 1982. Im Agrarsektor beendete der Bloomberg Commodity Agriculture Total Return Index den August auf einem 14-Jahres-Hoch, nachdem er im Laufe des Monats, angeführt von Zucker, Weizen und Mais, um 12,4 Prozent in die Höhe geschossen war.vtmarkets+1
Edelmetalle verzeichneten einige ihrer stärksten mehrwöchigen Kursbewegungen seit Jahren. Gold stieg über 4.700 US-Dollar je Unze und Silber kletterte in Richtung 70 US-Dollar, was zum Teil darauf zurückzuführen war, dass die Zentralbanken im zweiten Quartal netto 289 Tonnen Gold kauften, das stärkste zweite Quartal seit Beginn der Aufzeichnungen. Kupfer näherte sich an der London Metal Exchange mit 14.343 US-Dollar pro Tonne seinem Rekordhoch.vtmarkets
Der Rohstoffpreisindex der Reserve Bank of Australia stieg im August im Jahresvergleich um 15,5 Prozent und schwächte sich damit gegenüber einem nach oben korrigierten Plus von 17,2 Prozent im Juli leicht ab. Auf Monatsbasis stieg der Index auf SZR-Basis um 1,2 Prozent und machte damit einen Rückgang von 0,5 Prozent im Vormonat wett, wobei Zuwächse in den Teilindizes für nicht-landwirtschaftliche Produkte und Basismetalle den Rückgang im Agrar-Teilindex ausglichen. Eisenerz und Tonerde bildeten die wesentlichen Ausnahmen von dem breiten Aufwärtstrend.rba+1
Steigende globale Anleiherenditen, die 10-jährige US-Staatsanleihe stieg erstmals seit 19 Monaten über 4,75 Prozent, während Japans 10-jährige JGB-Rendite zum ersten Mal seit über 30 Jahren die Marke von 3 Prozent überschritt, werfen nun die zentrale Frage für die Märkte im September auf: Werden die Inflationssorgen hinter dem Rohstoffboom die Zentralbanken zu einer weiteren Straffung zwingen, oder kann die Rallye bei Sachwerten mit höheren Zinsen koexistieren?home