Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

theverge.news.bloomberglaw.news.bloomberglaw+1.Apple und OpenAI standen sich am Mittwoch, dem 14. Oktober, in einem Bundesgericht in San Jose gegenüber, bei der ersten großen Anhörung in der Klage des iPhone-Herstellers, der dem KI-Unternehmen vorwirft, konspirativ vertrauliche Hardware-Informationen erlangt zu haben. US-Bezirksrichter Edward Davila hörte zwei gegensätzliche Anträge in einer Sitzung. Apple fordert eine einstweilige Verfügung, die OpenAI die Nutzung angeblich entwendeter Informationen untersagen soll. OpenAI möchte, dass die gesamte Klage abgewiesen wird.news.bloomberglaw+1
The Verge berichtete, dass der Richter zu Apples Gunsten tendieren könnte. Davila könnte direkt im Gerichtssaal entscheiden oder beide Anträge zur Prüfung annehmen und in den kommenden Wochen schriftliche Anordnungen erlassen.theverge+1
Apple reichte die Klage im Juli ein. Sie richtet sich gegen OpenAI, den Hardware-Chef von OpenAI, Tang Tan, und den ehemaligen iPhone-Ingenieur Chang Liu. Apple behauptet, es habe einen Plan gegeben, vertrauliche Informationen von ehemaligen Apple-Mitarbeitern über Produktdesign, Fertigung, Komponententechnologien, Tests und die Lieferkette abzugreifen. Auch die Designfirma io Products ist beklagt. Apple sagt, OpenAI habe Vorstellungsgespräche genutzt, um an geschützte Informationen zu gelangen, und Führungskräfte hätten Kandidaten angewiesen, Prototypen und Design-Artefakte zu Präsentationszwecken mitzubringen. Apple behauptet zudem, Liu habe nach seinem Ausscheiden eine Authentifizierungslücke genutzt, um auf Apples Netzwerkspeicher zuzugreifen und Dateien herunterzuladen.thenextweb+1
OpenAIs Hauptargument ist, dass Apple kein spezifisches Geschäftsgeheimnis identifiziert habe, sondern nur breite Kategorien von Hardware-Informationen. Apple entgegnete in einem Schriftsatz im August, dass eine detaillierte Offenlegung der Geheimnisse in einem öffentlichen Dokument genau die Informationen preisgeben würde, die man zu schützen versuche. OpenAI bezeichnet die Klage als Versuch, Mitarbeiter daran zu hindern, zur Konkurrenz zu wechseln. Zudem heißt es, Apple habe Personal ermutigt, private iCloud-Konten für die Arbeit zu nutzen, und ein Authentifizierungsfehler habe Liu nach seinem Ausscheiden den Zugriff ermöglicht. "OpenAI hat weder Bedarf noch Verlangen nach Apples Geschäftsgeheimnissen", erklärte das Unternehmen in einem Schriftsatz im Oktober.news.bloomberglaw+1
Am Dienstag, dem 13. Oktober, gab Davila dem Antrag von Apple auf beschleunigte Beweisaufnahme teilweise statt. Er ordnete an, dass die Beklagten forensische Abbilder, die für die Interviews mit Apple-Kandidaten verwendeten Skripte und Checklisten sowie Lius Nachrichten an einen OpenAI-Kollegen seit Januar aushändigen müssen. Er genehmigte zudem die Zeugenaussagen von Liu und Tan. Den frühen Zugriff auf OpenAI-Forschung zu Metalloberflächen, Energiemanagement und Batterien lehnte er jedoch ab und bezeichnete Apples Kategorie "Apple Originated Information" als amorph.thenextweb+1
Die beiden Unternehmen waren zwei Jahre lang Partner, wobei ChatGPT in Apple-Software integriert wurde. Die Beziehung verschlechterte sich, als Hunderte von Apple-Mitarbeitern zu OpenAI wechselten. OpenAI kaufte 2025 io, das von dem ehemaligen Apple-Designchef Jony Ive gegründete Hardware-Startup, für 6,4 Milliarden Dollar. Ive ist nicht beklagt.df+1
Bloomberg berichtete, dass das erste Gerät von OpenAI ein donut-förmiger Smart-Speaker zu einem Preis von über 300 Dollar sein soll, der für 2027 erwartet wird. Der Fall belastet OpenAI, während das Unternehmen vor einem möglichen Börsengang eine Bewertung von 1,4 Billionen Dollar anstrebt.news.bloomberglaw+1