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bloomberg.com+1.spa.gov.sa.aa.com.tr+1.Die Ölpreise kletterten am Mittwoch, den 21. Oktober, im nachbörslichen Handel, nachdem ein Drohnenangriff auf das Shaybah-Ölfeld von Saudi Aramco zwei Arbeiter getötet hatte. Der Angriff verstärkte die Sorgen, dass die Kämpfe im Nahen Osten die Versorgung unterbrechen könnten. Bloomberg berichtete, dass Brent wieder über 110 Dollar pro Barrel stieg und West Texas Intermediate nach einer volatilen Sitzung in Richtung 98 Dollar kletterte. Dennoch erklärten saudische Beamte, dass der Angriff die Produktion nicht beeinträchtigt habe.bloomberg.com
Der Anstieg folgte auf einen Tag mit starken Schwankungen. Brent schloss laut Reuters nahezu unverändert bei 108,82 Dollar, während WTI um 67 Cent auf 97,15 Dollar nachgab. Beide Benchmarks hatten zuvor am Tag um mehr als 2 Dollar zugelegt, bevor Anzeichen für Fortschritte bei den Friedensgesprächen zwischen Russland und der Ukraine die Preise wieder drückten.aa.com.tr
Ein Beamter des Energieministeriums teilte laut der Saudi Press Agency mit, dass die Luftabwehr am Mittwochmorgen eine Drohne abgefangen habe, als diese versuchte, eine Anlage in Shaybah in der Ostprovinz zu treffen. Herabfallende Trümmer setzten ein Fahrzeug eines Auftragnehmers außerhalb des Anlagengeländes in Brand. Ein philippinischer und ein nepalesischer Staatsbürger wurden getötet, ein pakistanischer und ein indischer Staatsbürger wurden verletzt. Shaybah kann täglich 1 Million Barrel Rohöl produzieren, und der Betrieb war laut Bloomberg nicht beeinträchtigt.bloomberg.com+1
Keine Gruppe bekannte sich unmittelbar zu dem Angriff am Mittwoch. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen haben jedoch ihre Angriffe auf das Königreich verstärkt, berichtete AP. Die Huthis hatten laut Reuters bereits Angriffe am Montag auf eine Aramco-Anlage in Yanbu, auf das Shaybah-Feld sowie auf Flughäfen in Riad und Abha für sich beansprucht. Bloomberg berichtete zudem, dass die USA angeordnet haben, dass einige Mitarbeiter und Familienangehörige die amerikanischen Botschaften in Saudi-Arabien verlassen sollen.apnews.com+1
Auch die Spannungen mit dem Iran trieben die Preise in die Höhe. Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf sagte, Teheran werde Washington erst dann vertrauen, wenn die USA die Bedingungen des Iran für eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus erfüllten, berichtete die Anadolu Agency. Die iranische Revolutionsgarde teilte mit, ein Supertanker sei südlich der Straße auf eine Seemine gelaufen. Daten von Kpler zeigten mindestens 18 Angriffe auf Schiffe in den letzten zwei Wochen, und Analysten der LSEG warnten, dass der Iran Tanker bis hin zum Golf von Oman ins Visier nehme, berichtete Reuters.aa.com.tr+1
US-Daten deuteten ebenfalls auf ein knapperes Angebot hin. Die kommerziellen Rohölvorräte fielen in der Woche bis zum 16. Oktober um 3,1 Millionen auf 412,5 Millionen Barrel, der dritte wöchentliche Rückgang in Folge, so die Energy Information Administration laut einem Bericht von MarketWatch News Corp . Die Bestände liegen nun etwa 3 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt. Die Destillatbestände stiegen jedoch unerwartet an.marketwatch.com
Die Aussicht auf ein Abkommen zwischen Russland und der Ukraine drückt die Preise in die andere Richtung. Ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland könnte die knappen globalen Dieselvorräte freisetzen, die in den letzten Wochen maßgeblich zu den bullischen Rohölpreisen beigetragen haben, sagte Dennis Kissler von BOK Financial laut Reuters.globalbankingandfinance.com