Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

reuters.com.reuters.com+1.investing.com+1.BASF hat sein Übernahmeangebot für den deutschen Konkurrenten Evonik Industries auf 24 Euro pro Aktie erhöht, wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Freitag, dem 23. Oktober, gegenüber Reuters mitteilten. Reuters berichtete, dass das Angebot Evonik mit etwa 11,18 Milliarden Euro bewerten würde. Dies ist eine Steigerung gegenüber einem früheren Gebot von etwa 22,15 Euro pro Aktie beziehungsweise 10,3 Milliarden Euro, das Evonik im September laut Quellen als zu niedrig zurückgewiesen hatte.reuters.com
Bloomberg News berichtete zuerst über das höhere Angebot am Freitag, so Reuters. Der neue Vorschlag beinhaltet Zusagen, bestehende Arbeitsplätze und wichtige Produktionsstandorte zu erhalten, und die Gespräche dauern an. Mit der Angelegenheit vertraute Personen warnten, dass ein Abschluss nicht sicher sei, berichtete Investing.com. Die Nachrichtenagentur dpa bestätigte ebenfalls den Preis von etwa 24 Euro pro Aktie und merkte an, dass Experten mit einer Erhöhung des Gebots gerechnet hätten, wie Alliance News berichtete.investing.com+2
Die Evonik-Aktie stieg nach dem Bericht um bis zu 5,2 Prozent, was kurzzeitig eine Volatilitätsunterbrechung auslöste, so Investing.com. Das Portal bezifferte das revidierte Gebot auf etwa 38 Prozent über dem Schlusskurs von Evonik, bevor im September erstmals Berichte über das Interesse von BASF auftauchten. Evonik schloss in Frankfurt höher, während auch BASF den Tag leicht im Plus beendete, berichtete Alliance News. Beide Unternehmen lehnten eine Stellungnahme zum Preis ab.ii.co.uk+1
Die RAG-Stiftung, mit etwa 43 Prozent der größte Anteilseigner von Evonik, hat ein gewichtiges Wort bei der Entscheidung mitzureden. Ihr 13-köpfiges Kuratorium besteht hauptsächlich aus Politikern, darunter die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und dem Saarland, so dpa. Die Stiftung lehnte eine Stellungnahme ab, berichtete Reuters. Anfang Oktober hatte das Land Nordrhein-Westfalen, wo Evonik seinen Sitz hat, erklärt, dass eine Übernahme weder Arbeitsplätze bei Evonik noch dessen eigenständige Entwicklung gefährden dürfe.reuters.com+1
In einer Videobotschaft am Donnerstag sagte BASF-Chef Markus Kamieth, dass BASF die bestehenden Standortvereinbarungen von Evonik respektieren werde. "Betriebsbedingte Kündigungen blieben bis 2032 ausgeschlossen. Tarifverträge und Sozialpartnerschaften bleiben unangetastet", sagte er laut dpa. Er versprach zudem, dass Evoniks Heimatstadt Essen mindestens einen Sitz im Vorstand behalten werde. BASF warnte zudem, dass weitere schmerzhafte Übernahmeversuche aus dem Ausland drohten, berichtete Reuters.ii.co.uk+1
Das höhere Gebot kam einen Tag, nachdem bekannt wurde, dass Evonik am Kauf des US-Unternehmens Ashland interessiert sei, das mit etwa 3,3 Milliarden Dollar bewertet wird. Quellen sagten Reuters, dass das Interesse von Evonik an Ashland begann, bevor BASF sein Gebot abgab. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte, dass BASF einen Ashland-Deal durch Evonik als zu riskant ansehe, so Reuters.reuters.com