Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

reuters.reuters.reuters+1.Die Ölpreise sind am Freitag gefallen, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, die Vereinigten Staaten würden Iran vor den Zwischenwahlen am 3. November nicht angreifen, und die Gespräche mit Teheran als „produktiv“ beschrieb. Die Äußerungen nahmen nach einer kräftigen Erholung am Vortag etwas von der Kriegsrisikoprämie aus dem Rohölmarkt.bloomberg+1
Laut Reuters lagen die Futures für Rohöl der Sorte Brent um 04:50 Uhr GMT um 1,37 Dollar bzw. 1,3 % im Minus bei 102,91 Dollar pro Barrel, während die US-Sorte West Texas Intermediate um 1,09 Dollar bzw. 1,2 % auf 90,40 Dollar fiel. Am Donnerstag hatte Brent 4,1 % höher bei 104,28 Dollar geschlossen und WTI legte um 3,6 % auf 91,49 Dollar zu, wobei beide Kontrakte zwischenzeitlich um mehr als 5 Dollar gestiegen waren. Brent steuert weiterhin auf einen Wochengewinn zu, während WTI vor einem leichten Wochenverlust steht.reuters+2
In einem Beitrag auf Truth Social am Donnerstag schrieb Trump, dass „obwohl sich der Iran wirtschaftlich wie auch militärisch in einem sehr schlechten Zustand befindet und die Blockade in vollem Umfang aufrechterhalten wird… wir den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen angreifen werden“. Er fügte hinzu, dass Öl in Rekordmengen durch die Straße von Hormus transportiert werde, und verwies auf „22 Millionen Barrel allein in der letzten Nacht“.global.morningstar+1
Der Beitrag folgte auf Medienberichte, wonach Washington Angriffe vor der Wahl erwäge. Kurz darauf berichtete The New York Times, das Pentagon habe Pläne für dreitägige Angriffe auf iranische Drohnen- und Raketenlager, Energieanlagen und andere Ziele ausgearbeitet.theedgesingapore+1
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete, Außenminister Abbas Araqchi prüfe die Antwort der USA auf einen iranischen Vorschlag zur Wiederöffnung der Straße von Hormus innerhalb von sieben Tagen. Washington hielt den wirtschaftlichen Druck am Donnerstag aufrecht und verhängte neue Sanktionen gegen Einzelpersonen, Netzwerke und 17 Schiffe, die nach US-Angaben iranisches Öl und petrochemische Erzeugnisse transportieren. Der Krieg dauert nun bereits den achten Monat an.reuters
Die Bedrohungen für die Schifffahrt im Golf haben im Oktober zugenommen. The Economic Times berichtete unter Berufung auf britische Maritimdaten von mindestens neun Angriffen in der Straße von Hormus und dem Persischen Golf in den ersten sieben Tagen des Monats. Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete späten Donnerstagabend von „schweren Explosionen“, nachdem Tanker auf Minen gelaufen seien. Diese Angabe wurde bisher nicht unabhängig bestätigt. In einem separaten Bericht von Bloomberg wurden erneute Kämpfe zwischen Saudi-Arabien und den Houthi-Rebellen im Jemen sowie ein sprunghafter Anstieg der Frachtraten gemeldet.economictimes.indiatimes+1
In den Vereinigten Staaten hat Hurrikan Isaias dazu geführt, dass Produzenten im Golf von Mexiko die Förderung um etwa 1,3 Millionen Barrel pro Tag oder 62,9 % der regionalen Kapazität drosseln mussten, wie die U.S. Marine Minerals Administration mitteilte. Es wird erwartet, dass der Sturm späten Freitag oder frühen Samstag auf Land trifft, wobei Alabama, Mississippi und der Florida Panhandle gefährdet sind.theedgesingapore+1
Goldman Sachs hat ein Szenario entworfen, in dem Brent auf bis zu 120 Dollar steigt, falls sich die Angriffe auf Schiffe intensivieren, und wieder in Richtung 80 Dollar fällt, wenn sich die Exporte normalisieren. Analysten von JPMorgan zeigten sich weniger sicher bezüglich des Ausgangs des Konflikts. „Wir wissen schlicht nicht, wie wir das Endspiel modellieren sollen“, erklärten sie.economictimes.indiatimes