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bloombergbloomberg+1investingEin Mitarbeiter von Morgan Stanley hat versehentlich ein internes Dokument mit Details zu mehr als 100 Investmentbanking-Deals verschickt, an denen die Firma in Asien arbeitet. Dies führte zur Offenlegung sensibler Informationen in einem Vorfall, den Bloomberg News als E-Mail-Panne beschrieb.bloomberg
Die geleakte Liste enthielt Kandidaten für Börsengänge (IPO) in China, Südkorea und Indien, wie aus einer Kopie hervorgeht, die Bloomberg News vorliegt und von mit der Angelegenheit vertrauten Personen bestätigt wurde. Das Dokument enthielt zudem Details zu Private-Equity- und Pensionsfonds, die diese Unternehmen unterstützen, sowie Informationen zu Projekten, die auf Eis gelegt wurden. Das Dokument deckte hauptsächlich Asien ab, enthielt aber auch einige Geschäfte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika.investing+1
Das Dokument wurde diese Woche von einem Bankmitarbeiter per E-Mail versendet, der später versuchte, die Nachricht zurückzuziehen, so informierte Kreise. Eine unkenntlich gemachte Kopie der Liste tauchte zudem auf einem Instagram-Account von Meta Platforms, Inc. auf, was die Verbreitung der vertraulichen Informationen weiter vergrößerte.investing
Morgan Stanley teilte Bloomberg News mit, dass man die Vertraulichkeit von Kundendaten "äußerst ernst" nehme und "umgehend Schritte unternommen habe, um die unbeabsichtigte Weitergabe von Informationen zu adressieren", während man weiterhin mit den relevanten Parteien in Kontakt stehe. Der Vorfall ereignet sich in einer Phase starken Wachstums für das Asien-Geschäft der Firma; Morgan Stanley erzielte im vergangenen Jahr fast rekordverdächtige 10 Milliarden Dollar Umsatz in der Region und erhöhte die Boni in Asien Anfang 2026 um etwa 20 %. Der Leak droht das Kundenvertrauen in einer Zeit zu untergraben, in der die Bank ihre Präsenz an den Kapitalmärkten der Region aggressiv ausbaut.bloomberg+2