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tbreak+1neowinneowin+1Ryan Roslansky, ein Executive Vice President bei Microsoft , der für LinkedIn, Office, Teams, Outlook und Copilot zuständig ist, hat öffentlich davor gewarnt, dass KI-generierte Inhalte am Arbeitsplatz einen "Teufelskreis" erzeugen, in dem von KI geschriebene Dokumente von einer KI zusammengefasst werden, ohne dass dabei etwas von Wert entsteht.
In einem am 31. August veröffentlichten LinkedIn-Beitrag beschrieb Roslansky, wie er ein Dokument erhielt, das "eindeutig von einer KI generiert" war, und es dann selbst von einer KI zusammenfassen ließ, nur um festzustellen, dass der Austausch nichts Nützliches hervorbrachte.tbreak+1
"Ich habe es gelesen, erkannt, dass alles von einer KI stammte, meine KI es zusammenfassen lassen und am Ende nichts erhalten, das neue Gedanken zu der Idee beigesteuert hätte", schrieb Roslansky. "Das ist ein Teufelskreis."dev+1
Roslansky warnte davor, dass Unternehmen riskieren, Geld für KI-Tools auszugeben, nur um die Arbeit zu vermeiden, die Mitarbeiter eigentlich leisten sollten: Denken, Schreiben und Lesen. Er warnte, dass der ungeprüfte Einsatz von generativer KI "einen Ozean der Gleichförmigkeit und Beliebigkeit" in der Kommunikation am Arbeitsplatz erzeugen könnte.neowin+1
"KI-Müll entsteht nicht nur in sozialen Netzwerken, er passiert im täglichen Arbeitsleben", schrieb er. Der Begriff "KI-Müll" bezieht sich auf qualitativ minderwertige, generische Inhalte, die schnell mit KI-Tools erstellt und mit wenig oder gar keiner menschlichen Bearbeitung verbreitet werden.tbreak+2
Microsoft-Präsident Brad Smith unterstützte Roslanskys Beitrag laut Windows Central.windowscentral+1
Die Kommentare tragen eine unverkennbare Ironie in sich. Microsoft hat die letzten zwei Jahre damit verbracht, seinen KI-Assistenten Copilot in fast jedes Produkt zu integrieren, das das Unternehmen verkauft, von Windows und Office bis hin zu Edge und Teams. Das Unternehmen hat Firmen dazu ermutigt, KI-Agenten und autonome Arbeitsabläufe als Teil seiner Vision für die Zukunft der Arbeit zu übernehmen.neowin
Roslansky rief nicht dazu auf, KI aufzugeben. Stattdessen argumentierte er, dass die Technologie Menschen dabei helfen sollte, "Dinge zu tun, Dinge zu lernen und Dinge zu erschaffen", während sie ihre eigenen Perspektiven und Erfahrungen bewahren.tbreak+1
Roslanskys Äußerungen folgen einem Muster, bei dem Microsoft-Führungskräfte öffentlich mit den Konsequenzen der aggressiven KI-Strategie des Unternehmens ringen. Im Januar forderte CEO Satya Nadella die Menschen auf, KI-Ergebnisse nicht mehr als "Müll" zu bezeichnen, was signalisierte, dass der Begriff zu einem Reputationsproblem geworden war. Microsoft hat zudem begonnen, Tools anzubieten, mit denen Benutzer KI-Komponenten aus Windows entfernen können, und hat in seinen Produktivitäts-Apps KI-Haftungsausschlüsse hinzugefügt, die anerkennen, dass "KI-generierte Inhalte ungenau sein können".windowscentral+1
Der Beitrag hat online sowohl Unterstützung als auch Spott hervorgerufen, wobei Kritiker anmerken, dass der Manager, der für einige der KI-intensivsten Produkte auf dem Markt verantwortlich ist, nun die Ergebnisse beklagt, die sie produzieren.reddit+1