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bloomberg.com.investing.com+1.investing.com+1.Microsoft beendet eine Vereinbarung zur Anmietung von Rechenleistung für künstliche Intelligenz von Oracle . Bloomberg berichtete am Freitag, dem 6. November, dass der Softwarekonzern in den vergangenen Monaten die gemietete Kapazität abgeschaltet hat, nachdem er sich gegen eine Vertragsverlängerung entschieden hatte, so mit der Angelegenheit vertraute Personen. Bloomberg zufolge ist dieser Schritt Teil einer umfassenderen Überprüfung von Cloud-Partnerschaften in Milliardenhöhe. Es ist zudem ein weiteres Anzeichen dafür, dass Microsoft bei externer KI-Infrastruktur selektiver vorgeht.bloomberg.com
Den von Bloomberg zitierten Personen zufolge wurde die gemietete Kapazität mit der Zeit weniger nützlich, da sie nicht mehr den Spezifikationen von Microsoft entsprach. Die Oracle-Hardware lief auf älteren Chip-Generationen von Nvidia , berichtete Investing.com. Microsoft lehnte eine Stellungnahme ab. Ein Sprecher von Oracle erklärte laut demselben Bericht, dass die Nachfrage nach ihrer KI-Infrastruktur weiterhin stark sei, auch für Grafikprozessoren früherer Generationen. Im September teilte Oracle mit, dass sie Verträge für vier Jahre alte GPUs zu einem Aufschlag von 20 Prozent gegenüber den ursprünglichen Preisen verlängert hätten.investing.com
Der Deal wurde 2023 angekündigt, um Microsoft zusätzliche Rechenleistung für eine KI-gestützte Version seiner Suchmaschine Bing zu verschaffen. Er war damals bemerkenswert, da Microsoft Server von einem Cloud-Konkurrenten mietete, während die Nachfrage nach KI-Chips das Angebot bei weitem überstieg. Der Gesamtwert der Vereinbarung konnte nicht ermittelt werden, berichtete Bloomberg. Auch Reuters griff den Bericht auf.marketscreener.com+1
Die Oracle-Aktie fiel am Freitag nach dem Bericht um etwa 4 Prozent. Die Nachricht verstärkte die Sorgen der Anleger über die Ausgaben für KI-Infrastruktur, nur einen Tag nach einem starken Ausverkauf bei Tech-Aktien. Am Donnerstag fiel der Nasdaq Composite um 5,5 Prozent und der Philadelphia Semiconductor Index um 12 Prozent, der stärkste Rückgang seit März 2020, berichtete Investing.com.investing.com
Das Auslaufen der Oracle-Vereinbarung erfolgt einen Tag nach Berichten, dass Microsoft auf eine Option verzichtet hat, seinen Vertrag zur Anmietung von Rechenleistung beim britischen KI-Cloud-Anbieter Nscale in einem Rechenzentrum in Texas mehr als zu verdoppeln. Die Financial Times berichtete am Donnerstag zuerst darüber. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person teilte Reuters mit, dass die Entscheidung bereits vor Monaten getroffen wurde und den bestehenden Texas-Vertrag nicht beeinträchtige. Bloomberg berichtete, dass Microsoft sich gegen das Projekt entschied, weil es noch auf die behördliche Genehmigung eines Stromanschlusses wartete.reuters.com+1
Für Oracle stellt sich die entscheidende Frage, ob der Ausstieg von Microsoft eine schwächere Nachfrage widerspiegelt oder lediglich zeigt, wie schnell KI-Hardware veraltet. Diese Unsicherheit dürfte bei Investoren für genauere Prüfungen sorgen, auch wenn die Entscheidung eher mit Chipspezifikationen als mit einer allgemeinen Kürzung der Ausgaben zu tun hatte.investing.com