Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

streamlinefeeddailyhunt+1profit.pakistantodayDer FTSE 100 eröffnete am Montag deutlich im Minus, da der Zusammenbruch einer fragilen Waffenruhe über Transitrechte durch die Straße von Hormus das Anlegervertrauen auf den europäischen Märkten und in den Schwellenländern erschütterte. Dies droht die Inflation in energieabhängigen Volkswirtschaften erneut anzuheizen.
Eine Absichtserklärung, die den Ölfluss durch die kritische Wasserstraße kurzzeitig teilweise wiederhergestellt hatte, ist in der vergangenen Woche zerbrochen. Iran stellte neue Forderungen bezüglich Transitrechten und territorialer Souveränität. Teheran erklärte am Sonntag, dass sich ein Abkommen mit dem Oman zur Festlegung neuer Schifffahrtsstraßen in der Meerenge in den „letzten Zügen“ befinde, wiederholte jedoch, dass die Wasserstraße erst wieder geöffnet werde, wenn die Vereinigten Staaten zusätzliche Bedingungen erfüllen.streamlinefeed+2
Die festgefahrene Situation folgt auf ein Hoch der Optimismuswelle Anfang August, als die Trump-Regierung signalisierte, dass eine umfassende Einigung innerhalb von Tagen erreichbar sei, was einen wöchentlichen Rückgang der Ölpreise um mehr als 7 % auslöste. Diese Erleichterung war jedoch von kurzer Dauer. Brent-Rohöl legte am Montag leicht zu, während die US-Sorte West Texas Intermediate auf rund 78,80 Dollar pro Barrel stieg, da der Schiffsverkehr durch die Meerenge weiterhin spärlich blieb. Der Schiffsverkehr durch Hormus lag Ende letzter Woche laut dem Handelsanalyseunternehmen Kpler bereits 33 % unter dem Niveau der Vortage.dailyhunt+1
Die Marktreaktion fiel in den einzelnen Regionen unterschiedlich aus. Der europäische Stoxx 600 stieg um lediglich 0,1 %, während der FTSE 100 nachgab, belastet durch die Unsicherheit im Energiesektor. Shell und BP hatten während der kurzen Phase des Abkommensoptimismus bereits 2,4 % bzw. 4,7 % eingebüßt, nur um nach dem Scheitern der Gespräche erneuter Volatilität ausgesetzt zu sein.profit.pakistantoday+1
In Indien stieg der Sensex um bescheidene 51 Punkte auf 78.548, während der Nifty 50 um 0,08 % auf 24.591 zulegte. Die Anleger zeigten sich angesichts der geopolitischen Unsicherheit und der möglichen Auswirkungen auf die Rohölpreise vorsichtig. Der pakistanische KSE-100 erreichte im Tagesverlauf ein Hoch von 182.347 Punkten, bevor er seine Gewinne im Nachmittagshandel wieder einbüßte und um 0,11 % fiel, da Verkäufe die Öl- und Gas-Explorationsunternehmen sowie Banken trafen.dailyhunt+1
Die asiatischen Märkte fanden eine gewisse Stütze im schwachen US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag. Dieser zeigte, dass die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft unerwartet um 23.000 Stellen sank, was deutlich unter den Erwartungen eines Zuwachses von 80.000 Stellen lag. Die Daten drückten die Markterwartungen für eine Zinserhöhung der Federal Reserve bei ihrer nächsten Sitzung auf etwa 44 %, verglichen mit 67 % einer Woche zuvor. Der S&P 500 schloss am Freitag bei einem Rekordwert von 7.757,64 Punkten, während der japanische Nikkei 225 am Montag um 2,1 % stieg.profit.pakistantoday+1
Die Weltbank bezeichnete die Störung in der Straße von Hormus als den größten Ölmarktschock der Geschichte, da das globale Ölangebot auf dem Höchststand der Krise im März um 10,1 Millionen Barrel pro Tag einbrach. Da rund ein Fünftel der weltweiten täglichen Ölversorgung weiterhin unterbrochen ist, erscheint die Aussicht auf eine schnelle Lösung zunehmend unwahrscheinlich.blogs.worldbank