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unn+1.nbcnews+1.nbcnews+2.Präsident Donald Trump sagte am Dienstag, den 6. Oktober, dass er ein "geplantes" Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin habe, um den Tod einer 28-jährigen Mitarbeiterin eines Pestforschungsinstituts in Sibirien zu besprechen. Vor Reportern im Weißen Haus sagte er, das Gespräch werde "sehr bald" stattfinden. Moskau spielt die Befürchtungen eines Ausbruchs herunter, und der Kreml erklärt, dass sich die beiden Regierungen noch nicht auf ein Telefonat geeinigt hätten.nbcnews+1
Auf die Frage, was US-Geheimdienste sagen würden, antwortete Trump: "Bisher führen wir sehr tiefgehende Diskussionen. Wir werden wahrscheinlich morgen darüber berichten können". Kreml-Sprecher Dmitry Peskov sagte, ein Telefongespräch zwischen den Präsidenten sei "nicht substanziell vereinbart" worden. Er fügte hinzu, dass eines "umgehend arrangiert" würde, falls Washington darum bitte. Die BBC berichtete, dass Peskov zudem die Presse beschuldigte, "falsche Informationen" zu verbreiten.bbc+3
Darya Shipilova arbeitete am Irkutsk Anti-Plague Research Institute of Siberia and the Far East. Sie starb am 2. Oktober im Krankenhaus. Die russische Gesundheitsaufsichtsbehörde Rospotrebnadzor teilte mit, sie sei an einer "Lungenentzündung unbestimmten" Ursprungs gestorben. Tests an fast 200 Personen hätten zwei Covid-Fälle und andere Rhinovirus-Infektionen ergeben, aber keinen Zusammenhang mit ihrer Arbeit. Das unabhängige Medium People of Baikal berichtete, sie könnte sich durch ein zerbrochenes Reagenzglas mit Lungenpest infiziert haben. Russische Beamte haben diesen Bericht nicht bestätigt.euronews+4
Die Quarantäne wurde gelockert. Elena Sofina, stellvertretende Bürgermeisterin des Bezirks Schelechow, sagte, 60 % der unter Quarantäne stehenden Personen seien entlassen worden. "Wir kommen alleine zurecht. Die Situation ist unter voller Kontrolle", sagte sie. Rospotrebnadzor reagierte auch auf Trumps Hilfsangebot mit der Aussage, Russland sei "bereit, den Vereinigten Staaten zu helfen", und verwies auf Masernausbrüche in drei US-Bundesstaaten.france24+1
Außenminister Marco Rubio sagte, es sei "die Pflicht Russlands, der Welt offensichtlich mehr Informationen mitzuteilen". Er warnte: "Vielleicht ist da nichts, vielleicht ist es größer als wir dachten, wir wissen es nicht". Das Außenministerium hat Moskau eine formelle diplomatische Beschwerde, eine sogenannte Démarche, übermittelt. "Wir haben offiziell zusätzliche Informationen von der russischen Regierung angefordert", sagte ein Sprecher. Das Wall Street Journal News Corp berichtete, die Nachricht warne Russland davor, dass das Zurückhalten von Details gegen internationale Gesundheitsverpflichtungen verstoße.ft+3
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hat Russland um weitere Informationen gebeten, auch zu Berichten, wonach ein zweiter Mitarbeiter an einer Lungenentzündung unbekannter Ursache leide. "Ein rechtzeitiger, vollständiger und transparenter Informationsaustausch im Einklang mit den Internationalen Gesundheitsvorschriften ist entscheidend", sagte er. Die WHO stuft das Risiko außerhalb Russlands als "sehr gering" ein.forbes+2
Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) erklärten, dass es "zum jetzigen Zeitpunkt keine Anzeichen für eine breitere Bedrohung der Vereinigten Staaten" gebe. Sollte sich der Fall bestätigen, wäre es der erste Pestfall in Russland seit einem Jahrzehnt.nbcnews+1